Strommast

EEG

Allgemein

Das Stadtwerk Bad Nauheim GmbH befürwortet ausdrücklich die Nutzung regenerativer Energien. Darum unterstützt wir Sie gerne, wenn Sie, etwa durch eine Photovoltaik-Anlage, selbst Strom erzeugen und überschüssige Energie in das Netz einspeisen möchten. Diese Einspeisung basiert auf dem sogenannten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu diesem Thema.

www.gesetze-im-internet.de

Anmeldung vor Baubeginn

Wenn Sie sich für die Errichtung einer Eigenerzeugungsanlage entschieden haben und der Netzanschluss geklärt ist, dann müssen Sie die Anlage bei der Stadtwerke Bad Nauheim GmbH vor Baubeginn von Ihrem Elektroinstallateur anmelden lassen.

Bitte reichen Sie zur Anmeldung Ihrer Anlage folgende Unterlagen (Formate pdf, tif, jpg, jpeg, gif) postalisch oder per E-Mail an netznutzung@stadtwerke-bad-nauheim.de ein:

Katasterplan mit Grundstücksgrenzen und Aufstellungsort der EEG-Anlage
Wechselrichter-Konformitätsnachweis nach VDE-AR-N 4105 sowie den zugehörigen Prüfbericht oder ein gültiges Zertifikat
Konformitätsnachweis des zentralen / integrierten NA-Schutzes nach VDE-AR-N 4105 sowie den zugehörigen Prüfbericht oder ein gültiges Zertifikat

Diese Auswahlblätter sind grundsätzlich zur Anwendung bei Erzeugungsanlagen vorgesehen, die
nach dem 1. Januar 2017 neu errichtet oder erweitert werden.

Hinweis: Nachdem das EEG / KWK-G keine expliziten Vorgaben für Messkonzepte macht, kann keine Gewähr für deren rechtliche Verbindlichkeit übernommen werden. Die Auswahl des Messkonzeptes liegt grundsätzlich beim Anlagenbetreiber.

Merkblatt und Richtlinien

Merkblatt zur VDEW-Richtlinie "Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz"

Ergänzung zur Technischen Richtlinie

Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz - Richtlinie für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz

Technische Richtlinie "Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz"

Ergänzung zur Technischen Richtlinie

Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz - Richtlinie für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz

EEG-Kundenmerkblatt Photovoltaik

Marktstammdatenregister

Verordnung zum Markstammdatenregister

Am 8. März 2017 hat die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie die Marktstammdatenregisterverordnung unterschrieben. Die Verordnung ist unter diesem Link abrufbar.

In Kraft treten wird die Verordnung zum 1. Juli 2017.

Ziel des Marktstammdatenregisters

Mit dem Marktstammdatenregister (MaStR) soll ein umfassendes behördliches Register des Strom- und Gasmarktes aufgebaut werden, das von den Behörden und den Marktakteuren des Energiebereichs (Strom und Gas) genutzt werden kann. Für viele energiewirtschaftliche Prozesse stellt der Rückgriff auf die Stammdaten des Marktstammdatenregisters eine deutliche Steigerung der Datenqualität und eine Vereinfachung dar. Viele behördliche Meldepflichten können zukünftig durch die zentrale Registrierung vereinheitlicht, vereinfacht oder ganz abgeschafft werden. Im MaStR werden folgende Register der Bundesnetzagentur zusammengefasst und ab Juli 2017 endgültig abgelöst, d.h. ihre Funktion wird vom MaStR vollständig übernommen.

Wer ist registrierungspflichtig?

Registrierungspflichtig sind künftig neben den bisherigen EEG-Anlagen auch alle Netzbetreiber, Messstellenbetreiber, Lieferanten und Bilanzkreisverantwortliche im Strom- und Gasbereich, sowie die Betreiber von konventionellen Erzeugungsanlagen und Speichern bis hin zu Netzersatzanlagen.

Wichtiger Hinweis

Bereits bestehende Anlagen werden von der BNetzA aufbereitet und in die neue Datenstruktur übertragen. Dennoch sind Betreiber von Bestandsanlagen verpflichtet, sich selbst als Marktakteur im MaStR neu zu registrieren, ihre Bestandsanlagen im Datenbestand zu suchen, die Daten zu ergänzen und zu korrigieren und abschließend die Datenverantwortung zu übernehmen. Die Anlagenbetreiber haben für die Erfüllung dieser Pflichten voraussichtlich ab 1. Mai 2017 eine Übergangsfrist von zwei Jahren.

Nähere Informationen über das Marktstammdatenregister finden Sie auf der Homepage der Bundesnetzagentur

Solar Kataster Hessen

Das vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung im Internet veröffentlichte „Solar-Kataster Hessen“ wendet sich an alle Haus- und Grundstückseigentümer sowie Besitzer von Gewerbe-Immobilien, aber auch an Städte und Gemeinden, Wohnungsbaugesellschaften und Energieversorger.

Mit dieser Webanwendung können beispielsweise Hausbesitzer in Hessen künftig mit nur wenigen Klicks prüfen, ob sich ihr Dach oder beispielsweise eine Freifläche im Garten für den Betrieb einer Solaranlage eignet. Das Solar-Kataster bietet zusätzlich eine Analyse, wann sich eine solche Investition rechnet.

Sie finden die Webanwendung unter www.solarkataster.hessen.de

Pflicht zur Meldung von Photovoltaikanlagen

Die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz müssen die Netzbetreiber nur dann zahlen, wenn die Anlage der Bundesnetzagentur gemeldet wurde. Diese führt aus diesem Grund ein Register über alle installierten Photovoltaikanlagen. Auf Basis der gemeldeten PV-Anlagen werden mehrmals pro Jahr die neuen Degressions- und Vergütungssätze festgelegt, die an den Zubau neuer Kapazitäten gekoppelt sind.

Im EEG ist die Pflicht zur Meldung der Photovoltaikanlage festgeschrieben.

Übermittelt werden müssen Standort und Leistung der Anlage. Aber auch bei Erweiterungen bestehender Anlagen besteht die Pflicht, diese bei der Bundesnetzagentur anzumelden.

Melde-Procedere bis 30.06.2017

Seit 2011 kann die Anmeldung der neuen PV-Anlage nur noch über das Meldeportal der BnetzA erfolgen. Es ist keine Meldung mehr per Fax, E-Mail oder Brief möglich. Im Übrigen dürfen nur die Anlagenbetreiber die Anmeldung vornehmen. Die Anlage muss zeitnah angemeldet werden. Die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur ist jedoch frühestens zwei Wochen vor der geplanten Inbetriebnahme möglich. Nach der Anmeldung erhält der Betreiber der Photovoltaikanlage eine Registriernummer, die als Nachweis für den Netzbetreiber gilt, sodass dieser die Einspeisevergütung auszahlen muss.

Kontakt zur Bundesnetzagentur:
Kontaktwege zur Bundesnetzagentur bei Fragen zur Nutzung des PV-Meldeportals finden Sie im Internet der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de => Sachgebiete => Elektrizität/Gas => Anzeigen/Mitteilungen => Meldung von Photovoltaikanlagen.

Wichtiger Hinweis

Am 8. März 2017 hat die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie die Marktstammdatenregisterverordnung unterschrieben.

Die Verordnung ist unter diesem Link abrufbar.

In Kraft treten wird die Verordnung zum 1. Juli 2017.

Im Marktstammdatenregister werden PV-Meldeportal und das Anlagenregister zusammengefasst und ab Juli 2017 endgültig abgelöst. Ihre Funktion wird vom Marktstammdatenregister übernommen.

Bei Nichterfüllung

§ 17 Abs. 2 Nr. 1 EEG 2012: Der Vergütungsanspruch nach § 16 verringert sich auf den tatsächlichen Monatsmittelwert des energieträgerspezifischen Marktwerts (MW), solange Anlagenbetreiber von Solaranlagen den Standort und die installierte Leistung der Anlage nicht an die BNetzA oder den Betreiber des Anlagenregisters nach § 64e Nr. 2 übermittelt haben.

Für Anlagen mit Inbetriebnahme vor dem 01.01.2012 ist die Sanktion des § 17 Abs. 2 Satz 1 EEG 2009 anzuwenden.

Anlagenregisterverordnung bis 30.06.2017

Im Schatten der EEG-Novelle wurde auch die Anlagenregisterverordnung erlassen. Nach dieser müssen nun neben der Photovoltaik auch alle anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen registriert werden. Die Vergütungsansprüche sind an die Anmeldung gekoppelt. Das heißt, dass alle ab dem 1. August 2014 neu in Betrieb genommenen Anlagen registriert werden müssen, wenn die Anlagenbetreiber eine Einspeisungsvergütung oder Marktprämie über das EEG erhalten wollen.

Der Anlagenbetreiber muss die Anlage innerhalb der ersten drei Wochen nach der Inbetriebnahme melden. Hält er diese Frist ein, wird seine Anlage ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme vergütet. Andernfalls besteht von der Inbetriebnahme bis zu dem Zeitpunkt, in dem er seiner Meldepflicht nachkommt, kein Vergütungsanspruch. Immerhin gibt es hier Anfangs eine Ausnahme. Da das Bundeswirtschaftsministerium davon ausgegangen ist, dass es einige Wochen dauern dürfte, bis die Registrierungspflicht bei allen Betreibern angekommen ist, gib es eine Übergangsregelung, derzufolge verspätete Meldungen bis zum 30. November nicht zum Wegfall der Vergütung führen. Wer die Anlage danach noch nicht registriert hat, verliert folglich eine Menge Geld.

Mit Hilfe der nachfolgenden Links gelangen Sie zum Anlagenregister der Bundesnetzagentur, erhalten weitere Hintergrundinformationen und Einsicht in dieAnlagenregisterverordnung.

Wichtiger Hinweis

Im Anlagenregister der Bundesnetzagentur werden ausschließlich Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien erfasst. Konventionelle Anlagen werden nicht erfasst; das gilt auch für konventionelle Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung.

Betreiber sind dann gesetzlich verpflichtet, ihre Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien registrieren zu lassen, wenn sie

  • eine Genehmigung zur Errichtung oder zum Betrieb einer Anlage aufgrund eines Bundesgesetzes erhalten haben,
  • eine Anlage neu in Betrieb nehmen,
  • eine Anlage erstmals mit erneuerbaren Energieträgern betreiben,
  • eine Änderung der installierten Leistung an der Anlage vornehmen oder ihre Wasserkraftanlage ertüchtigen,
  • ihre Anlage endgültig stilllegen,
  • als Windenergieanlagenbetreiber nach fünf Jahren weiterhin die Anfangsvergütung in Anspruch nehmen möchten oder
  • erstmalig die Flexibilitätsprämie in Anspruch nehmen möchten.

Meldungen sind ausschließlich mit dem Meldeformular möglich und müssen drei Wochen nach Inbetriebnahme der Anlage gemacht werden.

Photovoltaikanlagen-Betreiber müssen weiterhin das PV-Meldeportal für die Erst-Inbetriebnahme der PV-Anlagen der Bundesnetzagentur verwenden.

Sobald Sie aber Ihre PV-Anlage stilllegen oder eine Änderung an der Anlagenleistung vornehmen, müssen Sie dies über das Anlagenregister der Bundesnetzagentur bekannt machen.

Die Daten von Anlagen, die bereits im Anlagenregister registriert wurden, müssen aktuell gehalten werden. Auch hierzu ist das Meldeformular der Bundesnetzagentur zu nutzen.

2. Wichtiger Hinweis

Am 8. März 2017 hat die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie die Marktstammdatenregisterverordnung unterschrieben.

Die Verordnung ist unter diesem Link abrufbar.

In Kraft treten wird die Verordnung zum 1. Juli 2017.

Im Marktstammdatenregister werden PV-Meldeportal und das Anlagenregister zusammengefasst und ab Juli 2017 endgültig abgelöst. Ihre Funktion wird vom Marktstammdatenregister übernommen.

Photovoltaik EEG-Vergütungssätze

Hier finden Sie die aktuellen Vergütungssätze für Strom aus solarer Strahlungsenergie, welche von der Bundesnetzagentur quartalsweise veröffentlicht werden.

Einspeisemanagement

Gemäß § 6 Abs. 1 EEG 2012 müssen Betreiber von EEG- und KWK-Anlagen ihre Anlagen, die eine installierte Leistung von mehr als 100 Kilowatt haben, mit technischen Einrichtungen ausstatten, mit denen der Netzbetreiber jederzeit

  1. die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann und
  2. die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann.

Eine Unterscheidung trifft die Bestimmung des § 6 EEG 2012 bei Photovoltaikanlagen (PV-Anlage) in Hinblick auf die installierte Leistung der Anlage. Weist die PV-Anlage eine installierte Leistung von mehr als 100 kW auf, sind die Vorgaben des § 6 Abs. 1 EEG 2012 maßgeblich, liegt die installierte Leistung unter 100 kW, richten sich die Anforderungen nach § 6 Abs. 2 EEG 2012.


EEG- und KWKG-Anlagen mit einer installierten Leistung > 100 kW

Gemäß § 6 Abs. 1 EEG 2012 müssen Betreiber von EEG- und KWK-Anlagen ihre Anlagen, die eine installierten Leistung von mehr als 100 kW haben, mit technischen Einrichtungen ausstatten, mit denen der Netzbetreiber jederzeit

  1. die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann und
  2. die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann.

Diese Vorgaben gelten für alle Photovoltaikanlagen, die ab dem 01. Januar 2012 in Betrieb genommen werden.

Betreiber von Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 kW, die vor dem 1. Januar 2012 in Betrieb genommen worden sind, müssen gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 1 EEG 2012 die technischen Vorgaben nach § 6 Abs. 1 EEG 2012 ab dem 1. Juli 2012 einhalten.


Photovoltaikanlagen ( 30 - 100 kW )

Gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 1 EEG 2012 müssen Betreiber von PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 kW und höchstens 100 kW die Pflicht nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 EEG 2012 erfüllen, ihre Anlagen also mit einer technischen Einrichtung ausstatten, mit der der Netzbetreiber jederzeit die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann. Die Übermittlung der Ist-Einspeisung wird nicht verlangt.

Diese Vorgaben gelten für alle PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb genommen werden. Für Betreiber von PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 kW und höchstens 100 kW, die vor dem 1. Januar 2012 und nach dem 31. Dezember 2008 in Betrieb genommen worden sind, gelten die technischen Vorgaben nach § 6 Abs. 2 Nr. 1. EEG 2012 gemäß § 66 Abs. 1 Nr. 2 EEG 2012 ab dem 1. Januar 2014.

Für Betreiber von PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 kW und höchstens 100 kW, die vor dem 1. Januar 2009 in Betrieb genommen worden sind, gelten die technischen Vorgaben nach § 6 Abs. 2 Nr. 1 EEG 2012 nicht.


Photovoltaikanlagen ( 0 - 30 kW )

Betreiber von PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 30 kW haben gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 2 EEG 2012

  1. die Pflicht nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 EEG 2012, ihre Anlagen mit einer technischen Einrichtung ausstatten, mit der der Netzbetreiber jederzeit die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann, oder
  2. am Verknüpfungspunkt ihrer Anlage mit dem Netz die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 70 Prozent der installierten Leistung zu begrenzen (Nachweis durch Anlagenerrichter).

Die Übermittlung der Ist-Einspeisung wird nicht verlangt.

Diese Vorgaben gelten nur für PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb genommen werden. Auf Bestandsanlagen findet diese Vorschrift keine Anwendung. 

Linkliste für weitere Informationen im Internet

www.solarwirtschaft.de/einspeisemanagement

Direktvermarktung

An- und Abmeldung zur Direktvermarktung nach
§ 20 EEG 2014

Die Veräußerung des EEG-Stroms kann gemäß § 20 EEG 2014 entweder als

1. Geförderte Direktvermarktung (Marktprämie),
2. Sonstige Direktvermarktung,
3. Einspeisevergütung für kleine Anlagen nach § 37 EEG 2014 oder
4. Einspeisevergütung in Ausnahmefällen nach § 38 EEG 2014

erfolgen.

Gemäß der Festlegung von Marktprozessen für Einspeisestellen der Bundesnetzagentur mit Datum vom 29. Oktober 2012 (BK6-12-153), muss die An- oder Abmeldung der Direktvermarktung oder der Wechsel zwischen verschiedenen Veräußerungsformen nach § 20 EEG 2014 dem Netzbetreiber spätestens vor Beginn des der Veränderungvorangehenden Monats im bundesweit einheitlichen, massengeschäftstauglichen Verfahren gemeldet werden (z.B. Anmeldung bis spätestens 31.08.2014 für Direktvermarktungsbeginn ab 01.10.2014). Die Anmeldung zur Direktvermarktung bzw. Einspeisemeldung senden Sie bitte an unsere EDIFACT-Adresse stadtwerke-bad-nauheim@netz.servicerz.de.

Für Ihren Wechsel von der Direktvermarktung in die „Einspeisevergütung für kleine Anlagen“ (s.o.) oder „Einspeisevergütung in Ausnahmefällen“ (s. o.) nutzen Sie bitte das nachfolgend bereitgestellte Formular ("Anmeldung von Bilanzkreiswechseln") und senden uns dieses ausgefüllt per E-Mail an dasPostfach s.hurst@stadtwerke-bad-nauheim.de. Der Wechsel in die „Einspeisevergütung in Ausnahmefällen“ (s.o.) oder aus ihr heraus kann dem Netzbetreiber nach § 21 EEG 2014 bis zum fünftletzten Werktag des Vormonats mitgeteilt werden (z.B. bis zum 25.08.2014 zum 01.09.2014).

Soll der durch ihre Anlage erzeugte Strom ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme direkt vermarktet werden, setzen sie sich bitte frühestmöglich mit dem o.g. Ansprechpartner in Verbindung.

Die An- oder Abmeldung kann auch durch den stromaufnehmenden Händler erfolgen, wenn dieser eine Vollmacht des Anlagenbetreibers hat.

Direktvermarktungsmeldung

Anlagenbetreiber können grundsätzlich zwischen den gesetzlichen Vergütungssätzen und den verschiedenen Formen der Direktvermarktung wählen und bei entsprechender Einhaltung der Fristen von einer Form in einer andere wechseln. Die uns aktuell vorliegenden Wechselmeldungen an unseren Übertragungsnetzbetreiber können Sie nachstehend einsehen.

Erklärung des Betreibers einer EEG-, KWKG- oder konventionellen Erzeugungsanlage zur EEG-Umlagepflicht

EEG Umlage nach § 61 EEG 2014

Wichtige Hinweise und Voraussetzungen zur Eigenstromerzeugung

EEG-Umlage für Eigenverbrauchs-Anlagen über 10 kWp ab 1.8.2014

Mit Inkrafttreten des novellierten Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG 2014) zum 1. August 2014 entfällt das bis dahin geltende Eigenstromprivileg, also die Befreiung von der EEG-Umlage für selbst erzeugte elektrische Energie. Nach § 61 EEG 2014 muss ab 1. August 2014 bei der Eigenversorgung grundsätzlich die volle EEG-Umlage gezahlt werden. Bei der Eigenversorgung aus neuen Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) oder neuen hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) muss eine verringerte EEG-Umlage entrichtet werden.

EE- und hocheffiziente KWK-Anlagen

Im Sinne des EEG 2014 ist eine EE-Anlage jede Einrichtung zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas. Als EE-Anlage gelten auch Einrichtungen, die zwischengespeicherte Energie, die ausschließlich aus erneuerbaren Energien oder Grubengas stammt, aufnehmen und in elektrische Energie umwandeln. Eine hocheffiziente KWK-Anlage ist eine Anlage im Sinne des § 53a Absatz 1 Satz 3 des Energiesteuergesetzes und weist einen Monats- oder Jahresnutzungsgrad von mindestens 70 Prozent auf.

In drei Stufen auf 40 Prozent EEG-Umlage für neue Eigenerzeugungsanlagen

Anders als z. B. fossile Eigenerzeugungsanlagen werden ab 1. August 2014 alle neuen EE- und KWK-Anlagen für die Eigenstromerzeugung nur mit einer anteiligen EEG-Abgabe belastet. Die Belastung von Eigenstromerzeugung wird in drei Stufen vorgenommen:

Die Umlagehöhe wird für alle neuen EE- und KWK-Anlagen, die ab dem 1. August 2014 in Betrieb genommen werden, in drei Stufen auf 40 Prozent gesteigert.

Bis Ende 2015 werden 30 Prozent, bis Ende 2016 35 Prozent und ab 2017 40 Prozent der jeweils gültigen EEG-Umlage erhoben.

Die reduzierten Prozentsätze gelten nur in diesen Jahren. Anlagen, die in den Jahren 2014 bis Ende 2016 in Betrieb genommen werden, müssen dann ab 2017 auch die Umlage in Höhe von 40 Prozent zahlen.

Bestandsanlagen und Anlagenerweiterungen

Vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommene Eigenerzeugungsanlagen bleiben von der EEG-Umlage befreit. Für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen (Repowering) gelten gesonderte Regeln. Eine Anlage gilt auch dann als Bestandsanlage, wenn eine vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommene Anlage nach dem Stichtag erneuert, ersetzt oder um maximal 30 Prozent der bereits installierten Leistung erweitert wird.

Bestandsschutz für den Eigenverbrauch gilt jedoch nur dann, wenn die Anlage vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommen wurde und auch vor diesem Stichtag tatsächlich im Eigenverbrauchsbetrieb war. Nur Anlagen, die vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommen wurden, und vor diesem Stichtag auch tatsächlich Strom zum Eigenverbrauch erzeugt haben, sind von der EEG-Umlage befreit. Bisher in der Volleinspeisung betriebene Anlagen, die nach dem 1. August 2014 in den Eigenverbrauch wechseln und den Bestandsschutz in Anspruch nehmen wollen, müssen noch vor dem 1. August auf Eigenverbrauch umgestellt worden sein.

Wichtig: Bestandsanlagenbetreiber die ihre Anlage auch nach dem 1. August als Eigenverbrauchsanlage betreiben wollen, sollten unbedingt durch geeignete Zähler- und Messstelleninstallationen nachweisen können, dass die Anlage bereits vor dem 1. August im Eigenverbrauchsbetrieb war.

Weitere Voraussetzungen und Ausschlüsse für den Eigenverbrauchsbetrieb

  • Ab dem 1. August 2014 muss grundsätzlich eine Personenidentität zwischen Anlagenbetreiber und Verbraucher bestehen. Personenidentität kann neben klassischen Eigentumsverhältnissen auch durch ein Anlagenpachtmodell sichergestellt werden.
  • Anlagen müssen im räumlichen Zusammenhang betrieben werden. Wird beispielsweise ein durch eine öffentliche Straße getrenntes Nachbargebäude mit Eigenstrom versorgt, entfällt die Umlagebefreiung.
  • Strom aus einer Eigenerzeugungsanlage darf nicht durch ein öffentliches Netz geleitet werden.
  • Muss für eine Eigenerzeugungsanlage EEG-Umlage bezahlt werden, ist der Betreiber der Anlage verpflichtet, den Eigenverbrauch durch geeichte Messeinrichtungen zu erfassen.
  • Eigenversorger müssen unverzüglich ihre eigenverbrauchte Energiemenge elektronisch an die Übertragungsnetzbetreiber mitteilen und bis zum 31. Mai die Endabrechnung für das Vorjahr vorlegen.

Wird einer der Punkte nicht beachtet, muss für KWK- und erneuerbare Energien die volle EEG-Umlage bezahlt werden.

Ausnahmen von der EEG-Umlagepflicht

Die Zahlung der EEG-Umlage für Eigenstrom entfällt:

  • soweit der Strom in den Neben- und Hilfsanlagen einer Stromerzeugungsanlage zur Erzeugung von Strom im technischen Sinne verbraucht wird (Kraftwerkseigenverbrauch) oder,
  • wenn der Eigenversorger weder unmittelbar noch mittelbar an ein Netz angeschlossen ist (Inselbetrieb) oder,
  • wenn sich der Eigenversorger selbst vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt (Grünstromliefervertrag) und für den Strom aus seiner Anlage, den er nicht selbst verbraucht, keine finanzielle Förderung (Einspeisevergütung) nach EEG in Anspruch nimmt, oder
  • wenn Strom aus Stromerzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 10 Kilowatt erzeugt wird, für höchstens 10 Megawattstunden selbst verbrauchten Stroms pro Kalenderjahr; dies gilt ab der Inbetriebnahme der Stromerzeugungsanlage für die Dauer von 20 Kalenderjahren zuzüglich des Inbetriebnahmejahres.

Linkliste für weitere Informationen im Internet

Empfehlungen von BSW-Solar und DIHK zu solarer Eigenerzeugung und solarem Direktverbrauch

Bericht nach § 77 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EEG 2014

Gemäß § 77 Abs. 1 Nr. 2 EEG 2014 ist der Netzbetreiber verpflichtet, einen Bericht über die Ermittlung der nach §§ 45-47 mitgeteilten Daten zu veröffentlichen.

Bericht über die Ermittlung der nach §§ 45-49 mitgeteilten Daten

Nach §52 Absatz 1 Nr. 2 EEG veröffentlicht die Stadtwerke Bad Nauheim GmbH an dieser Stelle den Bericht über die Ermittlung der nach §§45-49 mitgeteilten Daten.

Standorte und Leistungen der EEG Anlagen

Nach § 52 veröffentlichen wir unter diesem Punkt sowohl die Standorte (bestehend aus Straße mit Hausnummer, PLZ, Ort und dem zugehörigen Bundesland), als auch die nach §3 Nr. 6 des EEG installierte Leistung der EEG Anlagen im Netzgebiet der Stadtwerke Bad Nauheim in einer Liste. Diese können sie nachstehend einsehen und herunterladen.

Veröffentlichungen nach § 47 Abs. 1 EEG für das Jahr 2017

Gemäß § 47 Abs. 1 Nr. 1 EEG sind Stromnetzbetreiber verpflichtet, die folgenden Netzrelevanten EEG Erzeugungsdaten zu veröffentlichen.

Die Daten finden Sie in den unten aufgeführten Downloads.


 

EEG-Monatsmeldungen Juni

EEG-Monatsmeldungen Mai

EEG-Monatsmeldungen April

EEG-Monatsmeldungen März

EEG-Monatsmeldungen Februar

EEG-Monatsmeldungen Januar

Endabrechnung aggregiert

Nach §16 des EEG werden hier die aggregierten Mengen nach Energieart und Vergütungskategorie veröffentlicht.  Diese umfassen die eingespeisten und selbstverbrauchten Mengen unserer EEG Anlagen (Photovoltaik und Biomasse) in kWh und die dafür fälligen Vergütungen in Euro. Weitergehend eine Auflistung der vermiedenen Netznutzungsentgelte in Euro.

Endabrechnung des Vorjahres

Nach §16 des EEG werden hier die aggregierten Mengen nach Energieart und Vergütungskategorie veröffentlicht.  Diese umfassen die eingespeisten und selbstverbrauchten Mengen unserer EEG Anlagen (Photovoltaik und Biomasse) in kWh und die dafür fälligen Vergütungen in Euro. Weitergehend eine Auflistung der vermiedenen Netznutzungsentgelte in Euro.

EEG-Ausschreibungen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2016) bereitet den Weg für die Umstellung der Förderung für erneuerbare Energien auf Ausschreibungen. Es sieht vor, dass die Höhe der finanziellen Förderung für Strom aus erneuerbaren Energien spätestens 2017 durch Ausschreibungen ermittelt wird statt wie bisher über gesetzlich festgelegte Fördersätze.

Nähere Informationen finden Sie hier: EEG-Ausschreibungen

Störung?

Im Notfall sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar!

Telefon: 06032-807-0



Störung Breitband:

Telefon: 06032-807-807



Störung Straßenbeleuchtung:

Meldung erfassen