Energieversorgung für Privat- und Gewerbekunden

Energieeffizienz für Privatkunden

Nicht nur die umweltfreundliche Erzeugung, auch der effiziente Einsatz von Energie ist uns ein wichtiges Anliegen. Und Sie können einen wichtigen Beitrag leisten. Dabei unterstützen wir Sie gerne. Angefangen von unseren Energiespartipps, Strommessgeräten über unser EnergieEffizienz-Portal bis hin zur virtuellen Energieberatungen zeigen wir Ihnen viele Einsparmöglichkeiten auf. So entlasten Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel.

EnergieEffizienz für Unternehmen des produzierenden Gewerbes

Sparen Sie bares Geld mit dem Spitzenausgleich! Der Spitzenausgleich (§ 10 StromStG und § 55 EnergieStG) ist seit dem 01.01.2013 an die Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS) oder eines Umweltmanagementsystems (UMS) geknüpft.

Welche Voraussetzungen muss Ihr Unternehmen mitbringen?

Voraussetzungen seit dem 01.01.2013:

  • Einführung eines zertifizierten EnMS nach DIN EN ISO 50001 oder eines
    Umweltmanagementsystems (UMS) nach EMAS in den Jahren 2013 und 2014.
  • Spätestens Ende 2015 muss die Einführung eines EnMS zertifiziert sein.
  • Ausnahme: für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sollen alternativ Energie-
    Audits durchgeführt werden, deren inhaltliche Anforderungen künftig in der DIN 16247-1
    festgehalten werden.
  • Das gesamte produzierende Gewerbe muss ab dem Antragsjahr 2015 eine jährliche
    Reduzierung der Energieintensität von 1,3 % nachweisen. Zukünftig soll dies auch für
    Unternehmen, die nicht zum produzierenden Gewerbe gehören gelten.

Als kompetenter Energieversorger verfügen wir speziell in der Zusammenarbeit mit
Geschäftskunden über das nötige Know-how und die Erfahrung, Sie umfassend über dieses
komplexe Thema zu informieren. Wir analysieren, ob und wie auch Ihr Unternehmen von der
gesetzlichen Neuregelung profitieren kann und beraten Sie, wie Sie Potenziale optimal ausschöpfen
können.

Worum geht es beim Spitzenausgleich?

Hierbei handelt es sich um eine steuerliche Entlastung von Unternehmen des produzierenden
Gewerbes. Demnach kann nach § 10 StromStG unter bestimmten Voraussetzungen, die nach
Anwendung des § 9b StromStG verbleibende Steuerlast erlassen oder erstattet werden. Diese
Entlastung in Sonderfällen (Spitzenausgleich) greift nur, wenn die Steuerbelastung 1.000 € im
Kalenderjahr übersteigt (Selbstbehalt/Sockelbetrag).

Wovon hängt die Belastung ab?

Die Entlastung hängt zum einen von der Differenz der Stromsteuer ab, die über den
Sockelbetrag hinausgeht. Sowie von einer fiktiven Entlastung, die sich daraus ergibt, dass seit
Einführung der Stromsteuer die Rentenversicherungsbeiträge gesunken sind (bei der allgemeinen
Rentenversicherung von 20,3% vor Einführung der Stromsteuer auf aktuell 18,9 %). Bei
einem Arbeitgeberanteil von 50% bedeutet dies für die Arbeitgeber im Jahr 2013 eine Senkung um
0,7%, auch Unterschiedsbetrag genannt. Maximal 90% dieser Differenz werden erlassen, erstattet
oder vergütet.
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