News im Bereich Energieversorgung

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Das Summen im Säckelgraben

Seit einiger Zeit haben wir im Säckelgraben 2 Bienenvölker, die fleißig Honig produzieren!

Wer mehr wissen möchte: Hier geht es zu dem Artikel in der WZ...

… und hier zu unserem Facebook-Post!

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Ingrid Lind geht in den Ruhestand

Eine Ära geht zu Ende, anders kann man es nicht sagen.

Am 18. Juli haben wir unsere „gute Seele“ Ingrid Lind in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. 28 Jahre lang hat sie uns bekocht – und kannte dabei ihre „Pappenheimer“. Keine Allergie, keine Unverträglichkeit, keinen Sonderwunsch, über die sie nicht Bescheid wusste. Zum Abschied fuhr sie nochmal groß auf: Es gab ein Überraschungsmenü, das keine Wünsche offen ließ .

Lecker war’s, Ingrid. Danke für viele tolle Jahre! Wir werden dich vermissen!

 

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Erste Wärmepumpe ist am Netz

Im Baugebiet Bad Nauheim Süd ist jetzt die erste Wärmepumpe für Kalte Nahwärme ans Netz gegangen.

Darüber berichtet die Zeitschrift Stadt + werk. Der Artikel ist auch HIER im Internet einsehbar.

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Bad Nauheim: Strompreis steigt nach Jahren der Stabilität

Stadtwerke heben Preise für Strom erstmals seit 2013 an – Gründe sind Netzentgelte und Mehrkosten für Einkauf – Gaspreis bleibt stabil

Bad Nauheim. Auch auf die Bad Nauheimer Strompreise zeigen sich die Auswirkungen von steigenden Rohstoffpreisen: Weil an den Handelsplätzen Energie teurer wird, wachsen auch die Kosten für die Beschaffung bei den Stadtwerken Bad Nauheim. Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, erläutert: „Die Jahre mit günstigen Beschaffungskosten scheinen vorerst vorbei zu sein. Erstmals seit sechs Jahren müssen auch wir die Preise wieder anheben.“ Denn nicht nur die Kosten für den Energieeinkauf steigen, auch die staatlich regulierten Netzentgelte werden in der Wetterau teurer. Die Stadtwerke Bad Nauheim müssen sie an die Betreiber von Transportnetzen abführen; sie werden für die Nutzung der Netze zur Durchleitung von Strom gezahlt. Zum 1. Januar 2019 steigt in allen Stromtarifen der Grund- und Arbeitspreis entsprechend: Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden erhöhen sich die Kosten um rund vier Euro pro Monat – inklusive der staatlich auferlegten Steuern, Abgaben und Umlagen. Auch nach der Anpassung ihrer Konditionen gehören die Stadtwerke Bad Nauheim weiterhin zu den günstigsten Energieanbietern aus der Wetterau. „Wir versorgen unsere Kunden stets so preiswert wie möglich mit Energie und haben mit spitzem Bleistift kalkuliert“, sagt Peter Drausnigg. Das gilt auch für die Gaspreise, die bleiben bei den Stadtwerken Bad Nauheim auch im kommenden Jahr stabil.


Alle Stadtwerke-Kunden erhalten einen Brief mit weiteren Informationen. „Auch unsere Mitarbeiter im Kundenzentrum helfen bei Fragen gerne weiter“, erklärt Peter Drausnigg. Am Telefon beraten sie unter 06032/807-888 montags bis donnerstags von 07:15 Uhr bis 16:00 Uhr und freitags von 07:00 Uhr bis 12:30 Uhr. Auch per E-Mail sind sie erreichbar: kundenzentrum@stadtwerke-bad-nauheim.de.


Enge Grenzen per Gesetz
Deutlich mehr als die Hälfte des Strompreises besteht heute aus Abgaben, Umlagen und Steuern. Knapp ein weiteres Viertel ist ebenfalls staatlich reguliert: die Entgelte für die Nutzung der Energienetze. „Der Gesetzgeber lässt uns wenig Spielraum. Unterm Strich können wir als Energielieferant nur zirka 25 Prozent des Strompreises selbst bestimmen und decken damit Beschaffung, Vertragsmanagement, Vertrieb und Service ab“, betont der Stadtwerke-Chef. Bei den Stadtwerken nutze man den Spielraum möglichst optimal aus, „wir beschaffen langfristig und strukturiert, um das Risiko von Preissprüngen zu minimieren.“ Die aktuelle Preisentwicklung an den Handelsplätzen könne damit nicht aufgefangen werden. Zahlten Strom-Einkäufer für das Lieferjahr 2017 an der Energiebörse noch durchschnittlich 30 Euro pro Megawattstunde, mussten sie in diesem Jahr oft fast das Doppelte bezahlen.


Verdreifachte Kosten für Umweltzertifikate
Ein Grund für die Preisspirale an den Handelsplätzen sind die gestiegenen Kosten für
Kohle und Gas – die Energiearten, die in großem Stil zur Stromerzeugung eingesetzt werden.
Ein anderer sind die Preise für Umweltzertifikate. In den vergangenen zwölf Monaten haben sich die Preise für diese sogenannten CO2-Zertifikate mehr als verdreifacht. Die Zertifikate werden von der Europäischen Union herausgegeben. Um Unternehmen und Energieerzeuger zu motivieren, möglichst wenig schädliche Treibhausgase auszustoßen, werden diese jedes Jahr verknappt; dadurch steigt der Preis pro Zertifikat.


Umlagen tendieren unterschiedlich
Die EEG-Umlage – die zentrale staatlich festgesetzte Umlage zur Finanzierung der Energiewende – sinkt für das kommende Jahr um 0,387 Cent auf 6,405 Cent netto pro Kilowattstunde. Gleichzeitig verzehnfacht sich eine andere Umlage: die Offshore-Netzumlage, bisher als Offshore-Haftungsumlage bekannt. Sie dient dazu, die Netzanschlusskosten für Windparks auf hoher See zu finanzieren und wird von Energielieferanten wie den Stadtwerken Bad Nauheim direkt an den Staat abgeführt.


Pressekontakt
Stadtwerke Bad Nauheim GmbH
Annette Wetekam
Telefon: 06032 807-193
E-Mail: a.wetekam@stadtwerke-bad-nauheim.de

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Heiße Stunden für Kalte Nahwärme

Bauherren zeigen großes Interesse an Stadtwerke-Lösung für Wärmeversorgung in Bad Nauheim-Süd – Infobüro kommt – Banken mit an Bord

Bad Nauheim. Es geht ans Eingemachte: Bei der zweiten Infoveranstaltung der Stadt-werke Bad Nauheim für Bauherren Ende Oktober hatten die zukünftigen Bewohner des Neubaugebiets viele Fragen an die Experten. „Dass Kalte Nahwärme, wie wir sie planen, eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Lösung für die Wärmeversorgung ist, sehen viele Bauherren als gesetzt“, bilanzierte Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim am Ende der Veranstaltung. Es ging daher vielmehr um Finanzierung, Zu-satznutzen und Kombinationsvarianten. Im Neubaugebiet für bis zu 1.000 Einwohner werden die Stadtwerke Bad Nauheim ein Leuchtturmprojekt für das Wohnen der Zukunft realisieren: Über ein Kollektorfeld in der Größe von zwei Fußballfeldern und ein ausgeklügeltes Rohrsystem wird Erdwärme für Heizung und Warmwasser in den Gebäuden genutzt. „In jedem Haus erhöht eine spezielle Wärmepumpe, die von uns gestellt wird, die Erdwärme auf Wohlfühltemperatur. Das ist sparsam, dezentral und klimaneutral, wenn die Pumpe mit Ökostrom betrieben wird“, fasste Peter Drausnigg das Grundprinzip zusammen. Groß war das Interesse der Bauherren auch bei der Frage, ob die Wärmelösung der Stadtwerke mit Fotovoltaik kombinierbar ist. „Energie dort zu verbrauchen, wo sie er-zeugt wird, ist ein Grundgedanke der Energiewende! Deshalb bieten wir seit letztem Jahr auch Solaranlagen an“, erläuterte er die Strategie des kommunalen Unternehmens. Auch Ladepunkte für Elektroautos seien ideal für das Quartier.

Mit der Kalten Nahwärme entsteht im Süden Bad Nauheims ein Wohnquartier, das bereits heute die Vorgaben der Energieeinsparverordnung für Neubauten ab 2020 erfüllt. „Das steigert den Wert der Immobilie und ist ein Beitrag zum Umweltschutz für nachfolgende Generationen“, fasst der Stadtwerke-Chef zusammen.

Modulares Konzept
Für die Bauherren in Bad Nauheim Süd haben die Stadtwerke ein modulares Versorgungskonzept ausgearbeitet, bestehend aus Hausanschlüssen für Strom, Wasser und Wärme, Wärmepumpe mit Speicher und einem kostenlosen Glasfaseranschluss. Optional können Gebäude mit der Kalten Nahwärme im Sommer auch auf natürliche Weise gekühlt werden – ohne zusätzliche Betriebskosten. Auch die örtlichen Banken sind mit im Boot: Auf der Infoveranstaltung hatten die Volksbank Mittelhessen und die Sparkasse Oberhessen maßgeschneiderte Finanzierungsangebote für die Bauherren von Bad Nauheim Süd im Gepäck. „Wir verstehen uns als übergreifender Lösungsanbieter für alle Belange rund um die Infrastruktur im Neubaugebiet – deswegen holen wir alle Beteiligten an einen Tisch“, stellte Peter Draunigg fest. Für die Leitungsarbeiten und die Hausanschlüsse für Strom und Wasser seien die Stadtwerke sowieso zuständig, „wieso dann nicht gleich das Rundum-Sorglos-Paket?“

Mit Bauhelm im Internet surfen
Für alle Fragen rund um Energie und Trinkwasser stehen die Stadtwerke den Bauherren und Nahwärme-Interessierten auch direkt am Baufeld zur Verfügung. In den vergangenen Tagen haben sie dort ein Infobüro eingerichtet. Eröffnet wird er mit einer kleinen Feier für Bauherren am Wochenende nach dem Nikolaustag (8. Dezember), ab dann ist er auch regelmäßig besetzt. Als Zugabe können Bauherren auf ihren Grundstücken ab sofort auch kostenlos im Internet surfen. Das Unternehmen hat dort einen Internet-Hotspot eingerichtet. Die Zugangsdaten gibt es bei den Stadtwerken.

Hier entsteht die Zukunft: Daniel Oppermann und Jürgen Langsdorf von den Stadtwerke markieren die Grundstücke im Baugebiet Bad Nauheim Süd (Foto: Stadtwerke Bad Nauheim)
Hier entsteht die Zukunft: Daniel Oppermann und Jürgen Langsdorf von den Stadtwerke markieren die Grundstücke im Baugebiet Bad Nauheim Süd (Foto: Stadtwerke Bad Nauheim).

 

Auf der zweiten Infoveranstaltung erläutert der stellvertretende Pro-jektleiter Gerald Lach die Vorzüge des Stadtwerke-Pakets rund um die Kalte Nahwärme (Foto: Stadtwerke Bad Nauheim).
Auf der zweiten Infoveranstaltung erläutert der stellvertretende Projektleiter Gerald Lach die Vorzüge des Stadtwerke-Pakets rund um die Kalte Nahwärme (Foto: Stadtwerke Bad Nauheim).

 

Über das Projekt
Die Stadtwerke Bad Nauheim errichten im Neubaugebiet Bad Nauheim Süd eine innovative Wärmeversorgung: Bei der Kalten Nahwärme wird dem Erdreich über spezielle Kollektoren in einer Tiefe von 1,5 bis 3 Metern Wärme entzogen. Mit Ökostrom betriebene Wärmepumpen der Stadtwerke, die an jedem Gebäude installiert werden, erhöhen die Vorlauftemperatur des Wassers von etwa 10 Grad auf 55 Grad. Die Kalte Nahwärme kann im Sommer auch „umgekehrt“ funktionieren. Statt zu heizen, können Gebäude da-mit auch auf natürliche Weise gekühlt werden, so dass die Raumwärme bis zu 7 Grad unter der jeweiligen Außentemperatur liegen kann. Im Vergleich zu klassischen Wärmeversorgungen entstehen keine Wärmeverluste. Weil die Quartierslösung der Stadtwerke im Rahmen eines Wärme-Contractings angelegt ist, gibt es weder zusätzliche Wartungs- noch Unterhaltskosten während der gesamten Vertragslaufzeit. Hinzu kommt eine Preisgarantie bis 2026 für die abgenommene Wärme.

 

Pressekontakt
Stadtwerke Bad Nauheim GmbH
Annette Wetekam
Telefon: 06032 807-193
E-Mail: a.wetekam@stadtwerke-bad-nauheim.de

 

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