News im Bereich Energieversorgung

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Geht doch: Bezahlbarer Wohnraum mit Zukunftstechnik

Hochmodernes Mietshaus der KSWG Bad Nauheim bezugsfertig – Ausstattung mit smarter Energie- und Digitaltechnik der Stadtwerke Bad Nauheim

Bad Nauheim. So sieht Zukunftswohnen aus: klimaneutrale Wärme aus der Erde, Strom von der hauseigenen Photovoltaikanlage, Glasfaseranschluss für turboschnelles Internet bis in die Wohnung, eine Stromtankstelle vor dem Haus und zuverlässige Funknetze für das Internet der Dinge wie Fernwartungen. Unerschwinglich? Nein, doch nicht. Im Neubaugebiet Bad Nauheim Süd hat die Kleinsiedlungs- und Wohnungsbaugenossenschaft (KSWG) jetzt ein Mietshaus mit einer solchen Ausstattung realisiert. Es ist pünktlich fertig geworden. Die Mieter ziehen am 1. Juli 2020 in ihre Wohnungen An den Streuobstwiesen 6 ein. Sie zahlen pro Quadratmeter Wohnfläche 8,50 Euro. Die smarte Energieversorgung des Gebäudes und die zukunftsweisenden Digitallösungen stammen allesamt von den Stadtwerken Bad Nauheim. Diese zeigen in dem neuen Quartier, wie eine Smart City funktioniert.

Bad Nauheims Bürgermeister Klaus Kreß freut sich über das gelungene neue Mehrfamilienhaus in der Stadt: „Es war uns von städtischer Seite ein Anliegen, der KSWG Baugrund günstig zur Verfügung zu stellen, da ihre Statuten vergleichbar sind mit denen der Wobau; diese zielen auf die Schaffung von langfristig bezahlbarem Wohnraum für Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam mit unseren Stadtwerken ist es hier zudem gelungen, eine innovative klimaneutrale Versorgung und hochmoderne Internet- sowie Funk-Ausstattung zu realisieren, ohne den Kostenrahmen zu sprengen. Ich wünsche mir, dass dieses Beispiel Schule macht.“

Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, betont: „Als kommunales Unternehmen liegt uns die Lebensqualität und deren Zukunftsgestaltung am Herzen. Für die Stadt der Zukunft schaffen wir heute die Voraussetzungen weit über leistungsfähige und sichere Infrastrukturen für Energie und Wasser hinaus: mit Mobilitätsangeboten, öffentlich verfügbarem WLAN und einem flächendeckenden Glasfasernetz. Dazu nutzen wir die Chancen der Digitalisierung zum Wohl der Region.“ Im Wohngebiet Bad Nauheim Süd bieten die Stadtwerke beispielsweise auch eine wegweisende Wärme- und Kältetechnik an, die sogenannte Kalte Nahwärme; das ist eine emissionsfreie Klimatisierung mit Hilfe von Erdwärme.

Von links nach rechts: Peter Drausnigg, Geschäftsführer Stadtwerke Bad Nauheim; Klaus Kreß, Bürgermeister Bad Nauheim; Georg Küster, KSWG Bad Nauheim eG; Gerhard Dyroff und Dietgar Wegener, beide Vorstand der KSWG Bad Nauheim eG vor dem Gebäude

Mit Weitsicht und guten Partnern

Gerhard Dyroff, Vorstand der KSWG Bad Nauheim eG, freut sich, dass sich die Genossenschaft trotz anfänglicher Skepsis dazu entschlossen hat, ihr neues Mehrfamilienhaus mit der smarten Zukunftstechnik ausstatten zu lassen. „Ich dachte zunächst auch nicht, dass sich das Projekt in diesem gehobenen, modernen und klimaschonenden Standard wirtschaftlich realisieren lässt“, resümiert er, „aber wir hatten den Mut dazu und haben´s geschafft – wir sind zeitlich wie finanziell im Plan.“ Er lobt die hervorragende Arbeit der beteiligten Fachfirmen und Unternehmen, explizit auch die Koordination der Bauleitung des Bauträgers H&R Bad Nauheim sowie der KSWG Bad Nauheim durch Georg Küster. Sehr gut und hilfreich sei auch die Beratung und Begleitung durch die Stadtwerke Bad Nauheim gewesen. „Dass wir in Bad Nauheim jedoch überhaupt bauen konnten, verdanken wir der Stadt, die uns das Grundstück zu gleichen Konditionen veräußert hat, die sie der Wobau gewährt“, berichtet er und fügt an: „ebenso unserer Hausbank, der VOBA Mittelhessen, mit der wir seit Jahrzehnten vertrauensvoll und förderlich zusammenarbeiten.“ Das Projekt wurde nach den genossenschaftlichen Bewirtschaftungskriterien der KSWG geplant. Dieses Geschäftsmodell fokussiert sich auf die langfristig rentable Bewirtschaftung von Wohnraum für Mitglieder der Genossenschaft – und ausdrücklich nicht auf hohe Vermarktungsgewinne oder Renditeerwartungen, wie Gerhard Dyroff ausführt. Sein Fazit: „Wenn bezahlbarer Baugrund zur Verfügung steht, ist bezahlbarer Wohnraum auch in zukunftsweisender Ausgestaltung realisierbar.“

 

Digitale Infrastruktur für clevere Lösungen

Auf dem Weg in die Smart City stehen digitale Technologien im Fokus, um Leben und Arbeiten einfacher, komfortabler, energieeffizienter und umweltschonender zu gestalten. Egal ob Smart Home, autonomes Fahren, intelligente Energiezähler, cleveres Parkraummanagement oder vernetzte Abfallwirtschaft: Für all das braucht es eine starke, stabile und digitale Infrastruktur. Dafür bauen die Stadtwerke ein flächendeckendes Funknetz mit LoRaWAN, kurz für Long Range Wide Area Network, auf. Dabei spielt Glasfaser eine entscheidende Rolle: Durch die ultraschnelle Datenübertragung werden Anwendungen wie Echtzeit-Übertragung von Verbrauchs- und Erzeugungs- oder Verkehrsinformationen erst möglich und schaffen so die Voraussetzungen für Energie- und Mobilitätskonzepte von morgen.  

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Kalte Nahwärme in Bad Nauheim im rheinmaintv

Der Sender rheinmaintv brachte in diesem Jahr einen Beitrag zu unserem Kalte-Nahwärme-Projekt in Bad Nauheim Süd. zum Beitrag geht es hier.

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„Wir ziehen an einem Strang“

  • Erfolgreicher Start der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Stadtwerke Friedberg und Stadtwerke Bad Nauheim
  • Glasfasernetz ermöglicht ultraschnelle Breitband-Verbindung für Baugebiet Steinern Kreuzweg
  • Anbindung an das bestehende Bad Nauheimer Netz

Bad Nauheim/Friedberg. Die Bewohner der Neubauten am Steinern Kreuzweg können in Friedberg auf ultraschnelles Internet zurückgreifen. Möglich macht dies eine Kooperation zwischen den Stadtwerken Friedberg und den Stadtwerken Bad Nauheim. Die beiden städtischen Unternehmen setzen damit ein Zeichen für die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, von der die Bürger profitieren: „Wir ziehen mit den Bad Nauheimern an einem Strang für die Wohn- und Lebensqualität in Friedberg. Es ist mir sowieso ein Anliegen, jedermann und jederfrau schnelles Internet zu ermöglichen; vor allem jetzt, wo digitales Arbeiten und Lernen an Bedeutung gewinnt “, sagt Dirk Antkowiak, Bürgermeister von Friedberg und ehemaliger Informatiker bei der gemeinsamen Besichtigung des Baugebiets Steinern Kreuzweg. Amtskollege Klaus Kreß aus Bad Nauheim ergänzt: „Unsere Stadtwerke verfügen über viel Know-how beim Aufbau und Betrieb eines ultraschnellen Glasfasernetzes, das wir gerne nachbarschaftlich erweitern.“ Das Glasfasernetz auf Fried-berger Gemarkung im Baugebiet wurde in den vergangenen Monaten von den Stadtwer-ken Friedberg errichtet. Bis zum Sommer wird die Verbindung zum bestehenden Glasfa-sernetz der Bad Nauheimer Stadtwerke hergestellt und mit einem Lichtsignal versorgt. Die Experten aus der Kurstadt betreiben künftig das Netz und kümmern sich um die sichere Versorgung der angeschlossenen Gebäude. „Eine schnelle und stabile Glasfaserverbindung ist nicht nur für junge Familien mittlerweile Grundvoraussetzung bei der Wahl des Wohnortes. Glasfaser ist Lebensqualität, vor allem in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling“, erläutert Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nau-heim, die Vorzüge. Klaus Detlef Ihl, Betriebsleiter der Friedberger Stadtwerke, ergänzt: „Durch die Zusammenarbeit bündeln wir Synergien und rücken auch versorgungstechnisch näher zueinander.“ Denn geht es nach den Plänen der beiden Stadtwerke-Chefs, ist der Steinern Kreuzweg erst der Anfang. Die Erfahrungen des Pilotprojekts finden Einzug in das Konzept, um Friedberg weiter mit Glasfaser zu erschließen. „Unser Ziel ist, weiße Flecken innerhalb der Stadt zu schließen und eine gigabit-fähige, flächendeckende Glas-faserversorgung zu realisieren“, erläutert Klaus Detlef Ihl.

Hand in Hand
Damit die Bewohner der rund 80 Gebäude im vierten Bauabschnitt des Wohngebiets Steinern Kreuzweg Glasfaser nutzen können, haben die Stadtwerke Friedberg im Zuge der Erschließungsarbeiten insgesamt vier Kilometer Leerrohre vergraben. Anschließend wurde die eigentliche Leitung „eingeblasen“, wie der Fachmann das Einbringen der Glasfaserkabel bezeichnet. Von einem Point-of-Presence, kurz POP, im Baugebiet wird das Lichtsignal künftig an die Haushalte verteilt. Damit das Signal in Friedberg ankommt, bauen die Stadtwerke Friedberg bis Ende Juli eine zwei Kilometer lange Trasse in Richtung Bad Nauheim. In Bad Nauheim Süd wird dann die Verbindung an das bestehende Netz geschlossen. Alle Projektbeteiligten sind zufrieden mit der guten Zusammenarbeit. „Dieses Projekt war das erste seiner Art“, erklärt Klaus Detlef Ihl und ordnet ein: „Es verlief kollegial, effizient und harmonisch.“

Gemeinsame Vermarktung
Parallel zum Bau der Verbindungsleitung vermarkten die Stadtwerke Bad Nauheim nun das Glasfasernetz. „Wir starten mit unseren Bestsellern nun auch in Friedberg und können Bandbreiten bis zu 10 Gigabit anbieten“, erläutert Peter Drausnigg. Damit sind viele Anwendungen im Steinern Kreuz möglich. „Ob Internet der Dinge, moderne Assistenzsys-teme oder Smart Home: Ultraschnelle Glasfaser ist die unabkömmliche Basis dafür“, be-tont er. Wer nicht ganz so viel Datenvolumen braucht, für den haben die Stadtwerke Pa-kete verschiedener Größen geschnürt, von 100 Megabit bis 400 Megabit Geschwindigkeit im Download. Darüber hinaus ist auch eine Flatrate fürs Telefon sowie die Nutzung von IP-TV möglich. Für die Vermarktung ist das Glasfaser-Team in den kommenden Wochen im Gebiet unterwegs und spricht die Bauherren direkt an. Wer Interesse hat, kann sich aber auch an die Stadtwerke Friedberg wenden, die den Kontakt vermitteln. Darüber hinaus steht Dominic Rupp von den Stadtwerken Bad Nauheim auch direkt für Fragen unter 06032 807-214 oder d.rupp@stadtwerke-bad-nauheim.de zur Verfügung.

Klaus Kreß, Peter Drausnigg, Dirk Antkowiak und Klaus Detlef Ihl vor dem POP am Steinern Kreuzweg (v.l.n.r.).

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Stadtwerke haben wieder geöffnet

Hygieneregeln schützen Mitarbeitende und Besucher

Bad Nauheim. Die Stadtwerke Bad Nauheim öffnen am kommenden Dienstag (2. Juni) die Türen ihres Kundenzentrums wieder für den Publikumsverkehr. Ein umfassendes Hy-gienekonzept sorgt dafür, dass der Besuch für Mitarbeitende wie Kunden während der regulären Öffnungszeiten sicher und möglichst angenehm vonstattengeht. „Wir freuen uns, wieder persönlich für unsere Kundinnen und Kunden da zu sein“, sagt Ingrid Neeb aus dem Kundenservice der Stadtwerke. An oberster Stelle steht weiterhin die Gesundheit von Belegschaft und Kunden. Deswegen gilt für den Besuch in der Hohen Straße 14-18 ein Sicherheitskonzept. So ist das Tragen eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes während des Besuchs ebenso Pflicht wie das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern. Darüber hinaus werden Besucher gebeten, möglichst ohne Begleitperson vorbeizukommen. Nach dem Betreten des Gebäudes müssen sich alle zunächst am Empfang anmelden. Lediglich die Bareinzahlungen sind in der Hohen Straße weiterhin nicht möglich. Mittel zur Handdesinfektion stehen am Eingang und an den Beraterplätzen zur Verfügung. Eine Terminvereinbarung ist für den Besuch im Kundenzentrum nicht notwendig.

Die Kundenberater der Stadtwerke Bad Nauheim sind zu den Geschäftszeiten nach wie vor telefonisch unter 06032 807-888 erreichbar. Eine E-Mail erreicht das Service-Team über kundenzentrum@stadtwerke-bad-nauheim.de.

 

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Tschüss Ivo

30 Jahre hat Ivo Cop für die Stadtwerke Gas- und Wasseranschlüsse gelegt und die Energiewende mit begleitet. Jetzt geht er in den Ruhestand.

Bad Nauheim. „Einen modernen Gasbrennwertkessel oder eine Heizanlage in Kombination mit Solarthermie in Betrieb zu nehmen, das ist schon etwas anderes als eine Gasheizung der 1970er Jahre anzuschließen“, sagt Ivica „Ivo“ Cop. Seit seiner Berufsausbildung hat der Gas- und Wasserinstallateur stetig Neues dazugelernt und seine Fähigkeiten erweitert – vor allem rund um die Energieversorgung. Nach 30 Jahren bei den Stadtwerken Bad Nauheim geht der bei Kollegen überaus beliebte Mitarbeiter jetzt in den Ruhestand. „Ivo Cop ist ein echtes Nauheimer Original. Seine zupackende und lösungsorientierte Art war stets eine Bereicherung für das Unternehmen“, sagte Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, zum Abschied. Er lobte den jahrzehntelangen Einsatz von Ivo Cop und hob dessen Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft hervor, die immer zum Teamzusammenhalt beigetragen habe.

Stadtwerke-Mitarbeiter Ivo Cop bei der Apfelernte im Säckelgraben

Eigentlich wollte der gebürtige Kroate 1972 nur für drei Jahre nach Deutschland kommen, um einen Beruf zu erlernen und einen Traktor zu erwerben. Damit wollte er dann in seiner Heimat Land bestellen. Das ist jetzt 48 Jahre her. Ivo Cop hat in Deutschland geheiratet und mit seiner Frau zwei Kinder bekommen, 2009 feierte er Silberhochzeit, die Jungs sind längst erwachsen. Hochdeutsch habe er in all den Jahren nie gelernt, sagt Ivo Cop, dafür aber umso besser „Owwerhessisch“. Einen Traktor hat er immer noch nicht, aber dafür 15 Hühner. Was sich in der Branche tut, wird er auch weiterhin mitverfolgen: Nicht zuletzt, indem er den guten Kontakt mit seinen Kollegen weiterhin pflegt. Und in Sachen Klimaschutz bleibt er ebenfalls Vorbild: Ivo Cop erledigt (fast) alles mit dem Fahrrad.

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