News im Bereich Energieversorgung

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Tschüss Ivo

30 Jahre hat Ivo Cop für die Stadtwerke Gas- und Wasseranschlüsse gelegt und die Energiewende mit begleitet. Jetzt geht er in den Ruhestand.

Bad Nauheim. „Einen modernen Gasbrennwertkessel oder eine Heizanlage in Kombination mit Solarthermie in Betrieb zu nehmen, das ist schon etwas anderes als eine Gasheizung der 1970er Jahre anzuschließen“, sagt Ivica „Ivo“ Cop. Seit seiner Berufsausbildung hat der Gas- und Wasserinstallateur stetig Neues dazugelernt und seine Fähigkeiten erweitert – vor allem rund um die Energieversorgung. Nach 30 Jahren bei den Stadtwerken Bad Nauheim geht der bei Kollegen überaus beliebte Mitarbeiter jetzt in den Ruhestand. „Ivo Cop ist ein echtes Nauheimer Original. Seine zupackende und lösungsorientierte Art war stets eine Bereicherung für das Unternehmen“, sagte Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, zum Abschied. Er lobte den jahrzehntelangen Einsatz von Ivo Cop und hob dessen Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft hervor, die immer zum Teamzusammenhalt beigetragen habe.

Stadtwerke-Mitarbeiter Ivo Cop bei der Apfelernte im Säckelgraben

Eigentlich wollte der gebürtige Kroate 1972 nur für drei Jahre nach Deutschland kommen, um einen Beruf zu erlernen und einen Traktor zu erwerben. Damit wollte er dann in seiner Heimat Land bestellen. Das ist jetzt 48 Jahre her. Ivo Cop hat in Deutschland geheiratet und mit seiner Frau zwei Kinder bekommen, 2009 feierte er Silberhochzeit, die Jungs sind längst erwachsen. Hochdeutsch habe er in all den Jahren nie gelernt, sagt Ivo Cop, dafür aber umso besser „Owwerhessisch“. Einen Traktor hat er immer noch nicht, aber dafür 15 Hühner. Was sich in der Branche tut, wird er auch weiterhin mitverfolgen: Nicht zuletzt, indem er den guten Kontakt mit seinen Kollegen weiterhin pflegt. Und in Sachen Klimaschutz bleibt er ebenfalls Vorbild: Ivo Cop erledigt (fast) alles mit dem Fahrrad.

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Mit Herz und Spielraum

Bad Nauheim. Ingrid Neeb, Angelika Kossmann und Gregor Hildebrandt kommen dieser Tage kaum vom Telefon weg. Seit Ende März ist das Kundencenter für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für Juni geplant, sofern sich die Infektionszah-len positiv entwickeln. Die Kundenberater der Stadtwerke Bad Nauheim sind sich einig: Die Arbeit ist in der aktuellen Situation nicht weniger, sondern deutlich mehr geworden. „Nach den Geschäftsschließungen durch Corona haben sich anfangs sehr viele Gewerbe-kunden gemeldet, um ihre Abschläge zu reduzieren“, erzählt Ingrid Neeb, „dahinter ste-cken persönliche Existenzen, die einen nicht kaltlassen.“ Die Stadtwerke Bad Nauheim hatten bereits ab dem 19. März ihren Kunden die Möglichkeit für die Reduzierung der monatlichen Abschlagszahlungen eröffnet, und damit bereits eine Woche vor den einge-leiteten Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung für Privatpersonen und Kleinstunterneh-men reagiert. Individuell und unbürokratisch zu helfen, ist nicht nur den Mitarbeitenden im Kundenservice ein Anliegen. „Wir sitzen alle in einem Boot. Als kommunales Unter-nehmen versuchen wir Privatpersonen und Gewerbe so gut es geht zu helfen. Diese per-sönliche Verbundenheit und Nähe unterscheidet uns gerade von Großanbietern oder anonymen Internetfirmen, sagt Annette Wetekam, Pressesprecherin und auch verantwortlich für den Kundenservice bei den Stadtwerken, und ergänzt: „Wir kennen unsere Kunden noch persönlich und das seit teilweise Jahrzehnten. Das verbindet und schafft Vertrauen.“ Gleichzeitig verzeichnen die Stadtwerke eine erhöhte Nachfrage nach Glasfaser-Anschlüssen: Homeoffice, virtuelle Konferenzen und die Schulausbildung zeigen dieser Tage, wie wichtig eine schnelle Internetverbindung ist.

In der besonderen Lage, in der sich viele Verbraucher derzeit befinden, ist eine fundierte und kompetente Beratung sehr wichtig. Denn wer seine Abschläge reduziert und weiter-hin einen ähnlich hohen Energieverbrauch wie immer hat, riskiert eine hohe Nachzah-lung: „Aufgeschoben ist leider nicht aufgehoben“, erklärt Angelika Kossmann, „es macht durchaus Sinn die Abschläge ganz oder teilweise wieder zu erhöhen, wenn sich Einnah-men wieder einstellen.“ So habe sich nach der Reduzierung der Abschläge in einem Bad Nauheimer Gastronomiebetrieb der Besitzer einige Tage später erneut gemeldet, um genau das zu tun, erzählt Angelika Kossmann: „Weil er durch den Außer-Haus-Verkauf jetzt wieder Einnahmen generiert, konnten wir die Abschläge wieder ein Stück weit nach oben setzen. So hat er Planungssicherheit.“ Solche Geschichten seien auch ein Motivationsschub, fügt Ingrid Neeb hinzu: „Unsere Arbeit ist anstrengender, intensiver und emotionaler geworden.“

Zuhören und helfen
Manchmal komme man sich auch ein bisschen als Seelsorger vor, ergänzt Gregor Hilde-brand: „Viele kennen uns seit Jahren und reden sich dieser Tage auch mal ihre Ängste von der Seele. Wir hören zu und versuchen dann gemeinsam eine Lösung zu finden.“ Den persönlichen, bekannten Ansprechpartner auch in der Krise hinter sich zu wissen, ist gut und gibt Sicherheit in unsicheren Zeiten. „Und guter Service zahlt sich langfristig in Form von Treue aus“, zeigt er sich zuversichtlich. Deshalb kann er der Situation auch etwas Gutes abgewinnen: „Wir können jetzt beweisen, dass wir uns als Stadtwerke für die Stadt und die Menschen einsetzen.“ Und das auch unabhängig vom Arbeitsort: Denn auch das Service-Team war im Rahmen der Corona-Maßnahmen der Stadtwerke schon einige Tage im Homeoffice. Beim kommunalen Unternehmen arbeiten derzeit viele Mitarbeitende wechselweise von zu Hause aus, um die physische Kontakte auch im Betrieb zu reduzieren und die einzelnen Teams redundant aufzustellen. Die schnelle Glasfaser-Leitung der Stadtwerke macht das mobile Arbeiten ohne Einschränkungen möglich.

Vorfreude auf das direkte Gespräch
Dauerhaft auf den persönlichen Kontakt verzichten, möchte aber keiner aus dem Service-Team: „Wir freuen uns darauf, wenn im Juni die Türen hier wieder aufgehen und unsere Kunden uns persönlich besuchen. Das direkte Gespräch ist einfach viel schöner“, sagt Angelika Kossmann. Nach dem ersten Stadtbummel berichtet auch Ingrid Neeb: „Es ist schon schön, wenn die Läden wieder geöffnet sind und sich Bad Nauheim fast so bunt und vielfältig zeigt wie früher. Und dann zu wissen: Wir als Stadtwerke haben mitgehol-fen, dass es die ganze Bandbreite an Geschäften noch gibt.“

Die Kundenberater der Stadtwerke Bad Nauheim sind zu den Geschäftszeiten telefonisch unter 06032 807-888 erreichbar. Eine E-Mail erreicht das Service-Team über kundenzentrum@stadtwerke-bad-nauheim.de.

Angelika Kossmann, Ingrid Neeb und Gregor Hildebrand (v. l. n. r.)

Angelika Kossmann, Ingrid Neeb und Gregor Hildebrand (v. l .n. r.) im Kundencenter.

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Verstärkung für das Stoll-Gelände

Bad Nauheim. Bevor die Bauherren auf dem ehemaligen Stoll-Gelände in der Schwal-heimer Straße loslegen können, haben die Stadtwerke Bad Nauheim jetzt Platz geschaf-fen. Und zwar im doppelten Sinn: Einerseits haben sie ihre Hauptleitung für Erdgas neu verlegt, die bisher das Baufeld auf dem Gelände gekreuzt hatte. „Der Neubau hätte sonst direkt über der Gasleitung gelegen. Und wir kommen auch in den nächsten Jahrzehnten einfach an die Leitung heran, falls mal etwas sein sollte“, sagt Rainer Preiß, technischer Leiter bei den Stadtwerken Bad Nauheim. Anfang April lieferte ein Schwertransport inklu-sive Autokran Teil zwei des Bauvorhabens: „Wir erneuern und versetzen außerdem die Trafostation“, erläutert der Elektromeister. Die neue Station hat ihren Platz am Rande der Schwalheimer Straße bezogen. Bisher stand sie von der Straße aus nach hinten versetzt im künftigen Baufeld. Nun bereitet das Stromteam der Stadtwerke die Station auf den Anschluss ins Netz vor. Für das eigentliche Umschalten von Alt auf Neu braucht es dann keine Unterbrechung der Stromversorgung. Das wird etwa Ende April der Fall sein. Damit verdoppelt das kommunale Unternehmen außerdem die Kapazitäten für die Energieliefe-rung an dieser Stelle: Rund um das ehemalige Stoll-Gelände wird künftig mehr Energie benötigt als bisher. „Wir sind auch Infrastrukturdienstleister für Bad Nauheim ‒ wo mehr Energie gebraucht wird, verstärken wir unser Netz, um es weiterhin stabil halten zu können“, erklärt Rainer Preiß. Auch die Feuerwehr und die Rettungswache der Johanniter werden über die Station mitversorgt. Darüber hinaus können die umliegenden Gebäude nun an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Die Stadtwerke Bad Nauheim bauen damit ihr Breitbandnetz in der Kurstadt weiter aus. „Schnelle Datenverbindungen werden für Unternehmen immer wichtiger und sind für die Standortwahl mitunter ausschlaggebend. Deshalb investieren wir kontinuierlich“, fügt Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, an. Über die Glasfaseranbindung kann künftig auch der neue Trafo aus der Ferne gesteuert werden.


Auch in der Schwalheimer Straße gelten bei den Baumaßnahmen der Stadtwerken ver-schärfte Sicherheitsvorkehrungen; es werden außerdem nur diejenigen Baumaßnahmen durchgeführt, die der Versorgungssicherheit zuträglich sind. „Wir erledigen unsere Arbeiten rasch und zügig, um den Zeitplan für die Bebauung nicht zu verzögern“, schließt Rainer Preiß. Neben Trafostation und neuer Gasleitung tauschen die Stadtwerke außerdem Kabel der Nieder- und der Mittelspannung aus und erhöhen so die Zuverlässigkeit der Stromversorgung zusätzlich.

Die neue Trafostation auf dem ehemaligen Stoll-Gelände

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Stadtwerke warnen vor Geschäften an der Haustür

Bad Nauheim. Bei den Stadtwerken Bad Nauheim häufen sich Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern. Sie schildern, dass Unbekannte sich als Mitarbeiter von Telekom oder E.ON ausgeben. An der Tür versuchen sie, Bad Nauheimer zum Abschluss eines Telekommunikations-, Strom- oder Gasvertrags zu drängen. „Unsere Kunden berichten, dass dabei auf einem Tablet unterschrieben werden soll und nicht einmal Vertragsunterlagen ausgehändigt werden“, erklärt Ingrid Neeb vom Kundenservice bei den Stadtwerken Bad Nauheim. „Viele Bad Nauheimer bleiben dieser Tage zu Hause, um sich und andere zu schützen. In dieser Situation gehen die Unbekannten skrupellos vor, bedrängen unsere Kunden und überrumpeln sie“, äußert sie sich besorgt. „Das ist wirklich geschmacklos“, ergänzt sie verärgert. Wer sich doch zu einem Vertrag hat überreden lassen und das bereut, sollte schnell handeln: Innerhalb von 14 Tagen können Betroffene ohne Angabe von Gründen von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. „Sie können sich auch an uns wenden, wir lassen niemanden hängen!“, verweist Annette Wetekam, Leiterin Kommunikation und Kundenservice. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Bad Nauheim montags bis donnerstags von 7:15 bis 16 Uhr und freitags von 7:00 Uhr bis 12:30 Uhr unter 06032 807-888 oder unter kundenzentrum@stadtwerke-bad-nauheim.de.

Grundsätzlich raten die Stadtwerke Bad Nauheim zur Vorsicht bei Hausbesuchen. Auf Nummer sicher geht, wer folgende Tipps berücksichtigt:

  1. Lassen Sie niemanden in die Wohnung.
  2. Fragen Sie nach Namen und Vornamen des Besuchers. Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen. Notieren Sie bei Zweifeln an der Echtheit die Daten.
  3. Geben Sie keine persönlichen Daten heraus.
  4. Unterschreiben Sie nichts. Bei Interesse bitten Sie, die Unterlagen dazulassen. Dann können Sie sie in Ruhe prüfen.

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Stadtwerke helfen Wirtschaft

Bad Nauheim. Die Stadtwerke Bad Nauheim unterstützen ab sofort Gewebetreibende: Strom- und Gaskunden, die ihren Betrieb wegen dem Erlass der Landesregierung vorübergehend schließen müssen, können die Abschlagszahlungen für Strom und Gas bei den Stadtwerken einfach reduzieren. „Als kommunales Unternehmen haben wir eine besondere Verantwortung für den Standort Bad Nauheim. Jetzt geht es darum, den Wirtschaftsunternehmen rasch und unkompliziert zu helfen“, sagt Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Deshalb leiste man nach dem Vorbild der Stadt Bad Nauheim ebenfalls seinen Beitrag. Wer als Gewerbebetrieb einen Energieliefervertrag für Strom oder Gas mit den Stadtwerken hat, kann sich einfach melden an kundenzentrum@stadtwerke-bad-nauheim.de. Dann reduzieren die Stadtwerke die Abschlagszahlungen zunächst für die Monate März und April um zwei Drittel. „Das gilt auch für Neukunden. Die Wirtschaftsunternehmen in Bad Nauheim müssen jetzt einfach zusammenhalten“, fügt Peter Drausnigg an.

Die Aktion ist ein Teil der Maßnahmen, die von den Stadtwerken zum Schutz von Bürgern, Wirtschaft und Versorgung getroffen werden. Darüber hinaus setzt das Unternehmen sein E-Carsharing vorerst aus. „Die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen ist jetzt sicher das falsche Signal, wenn es darum geht, das Infektionsgeschehen in Deutschland zu verlangsamen“, erklärt Peter Drausnigg. Die Fahrzeuge des Sharing-Projekts sind deshalb bis auf weiteres nicht mehr unterwegs. Auch den Aufbau weiterer Ladesäulen setzen die Stadtwerke derzeit aus, um wichtige Ressourcen anderweitig bündeln zu können.

Kundenzentrum SWBN: Angelika Kosmann, Gregor Hildebrand, Bianca Kammer, Tina Müller

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