News im Bereich Energieversorgung

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STROMAUSFALL 20 KV AM 12.11.2019

Nachtdienst für die Stadtwerke: Unsere Kollegen waren Dienstag in aller Frühe schon im Einsatz. Gegen 3 Uhr früh fiel im Westen der Kernstadt die Stromversorgung aus. Grund war ein Kurzschluss im Erdkabel einer Mittelspannungsleitung. Durch Umschaltungen im Netz ‒ eine Art Umleitung für Strom ‒ stellte der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke Bad Nauheim die Versorgung innerhalb einer Stunde wieder her. Um 4 Uhr früh waren alle wieder versorgt. Betroffen war das Gebiet im Westen der Kernstadt inklusive Hochwald bis Am Kaiserberg. Um die Schadstelle am Hochwald zwischen Ärztehaus und Ärztekammer genau zu lokalisieren, war gestern Vormittag ein spezieller Kabelmesswagen unterwegs. Anschließend mussten die Kollegen wieder ran. Mittlerweile ist die Stelle repariert, die Bauarbeiten neigen sich bereits dem Ende zu.

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Das Summen im Säckelgraben

Seit einiger Zeit haben wir im Säckelgraben 2 Bienenvölker, die fleißig Honig produzieren!

Wer mehr wissen möchte: Hier geht es zu dem Artikel in der WZ...

… und hier zu unserem Facebook-Post!

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Ingrid Lind geht in den Ruhestand

Eine Ära geht zu Ende, anders kann man es nicht sagen.

Am 18. Juli haben wir unsere „gute Seele“ Ingrid Lind in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. 28 Jahre lang hat sie uns bekocht – und kannte dabei ihre „Pappenheimer“. Keine Allergie, keine Unverträglichkeit, keinen Sonderwunsch, über die sie nicht Bescheid wusste. Zum Abschied fuhr sie nochmal groß auf: Es gab ein Überraschungsmenü, das keine Wünsche offen ließ .

Lecker war’s, Ingrid. Danke für viele tolle Jahre! Wir werden dich vermissen!

 

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Erste Wärmepumpe ist am Netz

Im Baugebiet Bad Nauheim Süd ist jetzt die erste Wärmepumpe für Kalte Nahwärme ans Netz gegangen.

Darüber berichtet die Zeitschrift Stadt + werk. Der Artikel ist auch HIER im Internet einsehbar.

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Bad Nauheim: Strompreis steigt nach Jahren der Stabilität

Stadtwerke heben Preise für Strom erstmals seit 2013 an – Gründe sind Netzentgelte und Mehrkosten für Einkauf – Gaspreis bleibt stabil

Bad Nauheim. Auch auf die Bad Nauheimer Strompreise zeigen sich die Auswirkungen von steigenden Rohstoffpreisen: Weil an den Handelsplätzen Energie teurer wird, wachsen auch die Kosten für die Beschaffung bei den Stadtwerken Bad Nauheim. Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, erläutert: „Die Jahre mit günstigen Beschaffungskosten scheinen vorerst vorbei zu sein. Erstmals seit sechs Jahren müssen auch wir die Preise wieder anheben.“ Denn nicht nur die Kosten für den Energieeinkauf steigen, auch die staatlich regulierten Netzentgelte werden in der Wetterau teurer. Die Stadtwerke Bad Nauheim müssen sie an die Betreiber von Transportnetzen abführen; sie werden für die Nutzung der Netze zur Durchleitung von Strom gezahlt. Zum 1. Januar 2019 steigt in allen Stromtarifen der Grund- und Arbeitspreis entsprechend: Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden erhöhen sich die Kosten um rund vier Euro pro Monat – inklusive der staatlich auferlegten Steuern, Abgaben und Umlagen. Auch nach der Anpassung ihrer Konditionen gehören die Stadtwerke Bad Nauheim weiterhin zu den günstigsten Energieanbietern aus der Wetterau. „Wir versorgen unsere Kunden stets so preiswert wie möglich mit Energie und haben mit spitzem Bleistift kalkuliert“, sagt Peter Drausnigg. Das gilt auch für die Gaspreise, die bleiben bei den Stadtwerken Bad Nauheim auch im kommenden Jahr stabil.


Alle Stadtwerke-Kunden erhalten einen Brief mit weiteren Informationen. „Auch unsere Mitarbeiter im Kundenzentrum helfen bei Fragen gerne weiter“, erklärt Peter Drausnigg. Am Telefon beraten sie unter 06032/807-888 montags bis donnerstags von 07:15 Uhr bis 16:00 Uhr und freitags von 07:00 Uhr bis 12:30 Uhr. Auch per E-Mail sind sie erreichbar: kundenzentrum@stadtwerke-bad-nauheim.de.


Enge Grenzen per Gesetz
Deutlich mehr als die Hälfte des Strompreises besteht heute aus Abgaben, Umlagen und Steuern. Knapp ein weiteres Viertel ist ebenfalls staatlich reguliert: die Entgelte für die Nutzung der Energienetze. „Der Gesetzgeber lässt uns wenig Spielraum. Unterm Strich können wir als Energielieferant nur zirka 25 Prozent des Strompreises selbst bestimmen und decken damit Beschaffung, Vertragsmanagement, Vertrieb und Service ab“, betont der Stadtwerke-Chef. Bei den Stadtwerken nutze man den Spielraum möglichst optimal aus, „wir beschaffen langfristig und strukturiert, um das Risiko von Preissprüngen zu minimieren.“ Die aktuelle Preisentwicklung an den Handelsplätzen könne damit nicht aufgefangen werden. Zahlten Strom-Einkäufer für das Lieferjahr 2017 an der Energiebörse noch durchschnittlich 30 Euro pro Megawattstunde, mussten sie in diesem Jahr oft fast das Doppelte bezahlen.


Verdreifachte Kosten für Umweltzertifikate
Ein Grund für die Preisspirale an den Handelsplätzen sind die gestiegenen Kosten für
Kohle und Gas – die Energiearten, die in großem Stil zur Stromerzeugung eingesetzt werden.
Ein anderer sind die Preise für Umweltzertifikate. In den vergangenen zwölf Monaten haben sich die Preise für diese sogenannten CO2-Zertifikate mehr als verdreifacht. Die Zertifikate werden von der Europäischen Union herausgegeben. Um Unternehmen und Energieerzeuger zu motivieren, möglichst wenig schädliche Treibhausgase auszustoßen, werden diese jedes Jahr verknappt; dadurch steigt der Preis pro Zertifikat.


Umlagen tendieren unterschiedlich
Die EEG-Umlage – die zentrale staatlich festgesetzte Umlage zur Finanzierung der Energiewende – sinkt für das kommende Jahr um 0,387 Cent auf 6,405 Cent netto pro Kilowattstunde. Gleichzeitig verzehnfacht sich eine andere Umlage: die Offshore-Netzumlage, bisher als Offshore-Haftungsumlage bekannt. Sie dient dazu, die Netzanschlusskosten für Windparks auf hoher See zu finanzieren und wird von Energielieferanten wie den Stadtwerken Bad Nauheim direkt an den Staat abgeführt.


Pressekontakt
Stadtwerke Bad Nauheim GmbH
Annette Wetekam
Telefon: 06032 807-193
E-Mail: a.wetekam@stadtwerke-bad-nauheim.de

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