News im Bereich Energieversorgung

„Wir stehen auf Strom!“

Bad Nauheim. „Habt ihr eine Ahnung, was sich hinter diesen grauen Türen tut?“, fragt Elektromeister Rainer Preiß von den Stadtwerken Bad Nauheim in die Runde und schließt die Trafostation auf: Er ist mit Schülern der 8. Klasse aus der Solgrabenschule durch Bad Nauheim unterwegs – im Rahmen einer ganz besonderen Stadtführung. „Nur gucken, nicht anfassen“, sagt er, „hier wird der Strom der Mittelspannungsleitungen auf Niederspannung heruntergeregelt und geht von dort in das Verteilnetz von Bad Nauheim.“ Für technische Berufe begeistern und mögliche Auszubildende kennenlernen: Das haben sich drei Meister der Stadtwerke Bad Nauheim zum Ziel gesetzt. Elektromeister Rainer Preiß, Gasmeister Björn Burk und Wassermeister Jens Schikowski haben eigens für diesen Zweck ein Konzept entwickelt, das für Achtklässler spannend macht, was für Verbraucher selbstverständlich ist – nämlich, dass Strom, Gas und Wasser immer da sind. Zu dieser Führung entlang der Lebensadern einer Stadt holen sie die Schüler der achten Klassen der Solgrabenschule am Klassenzimmer ab und spazieren mit ihnen auf den Spuren der Energie- und Wasserversorgung bis zu den Stadtwerken in der Hohe Straße. „Wir stehen gerade auf Strom: Unter dem Bürgersteig laufen die Leitungen, die Strom, Erdgas und Trinkwasser zu euch nach Hause bringen. Wir sorgen auch für Licht, damit ihr sicher heimkommt“, führt Björn Burk beim Rundgang aus. Denn auch um die Straßenbeleuchtung und den Nahverkehr kümmern sich die Stadtwerke. Dass sie ihre Stadtbusse mit öffentlichem WLAN ausgestattet haben, kam besonders gut bei den Schülern an.

 

„Wir sorgen mit unserer Infrastruktur dafür, dass in der Kurstadt alles rund läuft. Den Großteil unserer Arbeit sieht man aber nicht“, findet Rainer Preiß, die meisten Leitungen für Energie und Wasser verlaufen unterirdisch, technische Anlagen sind eingeschlossen in Kästen und Gebäuden oder Schächten. Durch die besondere Stadtführung der Meister werden sie sichtbar. Drei achte Klassen haben in den vergangenen Tagen bereits an der Führung teilgenommen.

 

Zukunftsbranche Energiewirtschaft Mit der ungewöhnlichen Aktion geht das kommunale Unternehmen neue Wege bei der Nachwuchssuche. „Vor allem in den technischen Berufen wird es immer schwieriger, qualifizierte Auszubildende zu finden“, erläutert Simone Güldner, Leiterin Finanzen bei den Stadtwerken. Es gehe auch darum, alte Rollenmuster zu durchbrechen: „Auch Frauen können mit Hochspannung umgehen. Was spricht gegen einen technischen Beruf?“, stellt sie klar. Für das kommende Jahr ist der Ausbildungsplatz mit einer angehenden Industriekauffrau bereits besetzt. Zum Oktober gibt es erstmals zwei Studienplätze bei den Stadtwerken: Zwei junge Menschen beginnen dann ihr Duales Studium bei den Stadtwerken – im kaufmännischen und im technischen Bereich. „Das Team ist multikulturell wie unsere Gesellschaft“, informiert Simone Güldner und betont: „Wir fördern und fordern die jungen Menschen, damit sie in der Zukunftsbranche Energiewirtschaft bestmögliche Voraussetzungen zum Berufsstart haben.“ Das Unternehmen bildet kontinuierlich junge Menschen aus, meist mehr, als es für den eigenen Nachwuchs braucht. „Wir bilden mit unserem Wissen und Know-how die Fachkräfte von morgen aus und sichern so die Kompetenz in den Reihen der Stadtwerke, stützen damit aber auch den Standort“, erläutert sie. Die Stadtwerke Bad Nauheim sind für die Qualität ihrer Ausbildung bereits mehrfach durch die IHK prämiert.

 

Das kommunale Unternehmen bildet in den technischen Berufen Anlagenmechaniker Fachrichtung Rohr- und Systemtechnik sowie Elektroanlagenmonteur aus. Im kaufmännischen Bereich sind für das Ausbildungsjahr 2019 die Stellen als Kaufmänner und -frauen für Bürokommunikation und als Industriekaufleute noch frei.

Endpunkt einer „spannenden“ Führung: Schüler der achten Klasse an der Solgrabenschule bei ihrem Ausflug zu den Stadtwerken (Foto: Stadtwerke Bad Nauheim).

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Badespaß mit neuer Wärme

Bad Nauheim. Während die ersten Frühschwimmer ihre Bahnen zogen, sind die Bürgermeister der Städte Friedberg und Bad Nauheim sowie Vertreter des Zweckverbands und der Stadtwerke Bad Nauheim zu einem ganz anderen Zweck am Usa-Wellenbad zusammengekommen: Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Drausnigg präsentierte ihnen am Donnerstagmorgen (7. Juni) die neue Wärmeversorgung des Bads. Sie wurde an diesem Tag nach erfolgreichem Probebetrieb offiziell eingeweiht. Im Zentrum des hocheffizienten Systems steht ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW), das den Grundbedarf an Wärme für das Bad deckt. Ergänzt wird es durch den bestehenden Gaskessel für Spitzenzeiten. Die Stadtwerke Bad Nauheim kümmern sich im Rahmen eines so genannten Contractings um den Betrieb und die Wartung der Anlage. Auch die Finanzierung, Planung und Installation des BHKW hat der Energiedienstleister übernommen. „Investitionen und Instandhaltung fallen für den Zweckverband ‚Schwimmbad Bad Nauheim – Friedberg‘ weg. Bezahlt wird für die abgenommene Wärme. So sind wir mit der Wärmeerzeugung vollständig energieautark – unseren Strombedarf decken wir zu 85 Prozent selbst.  Auf diese Weise können wir die Betriebskosten für die beiden am Zweckverband beteiligten Städte wesentlich besser planen “, führte Frank Herbel, der kaufmännische Geschäftsführer des Zweckverbands Usa-Wellenbad, aus. Für Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, ist das Projekt ein gutes Beispiel für den interkommunalen Schulterschluss: „Friedberg und Bad Nauheim als Träger des Zweckverbands haben hier gemeinsame Sache gemacht und von uns – einem städtischen Unternehmen – eine maßgeschneiderte Lösung erhalten, die effizient und klimaschonend ist.“ Davon überzeugt haben sich bei der Inbetriebnahme auch Friedbergs Bürgermeister Dirk Antkowiak und sein Amtskollege aus Bad Nauheim Klaus Kreß sowie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Usa-Wellenbades und Erster Stadtrat Bad Nauheims Peter Krank. Auch der kaufmännische Geschäftsführer des Zweckverbands Frank Herbel und Betriebsleiter Sascha Rieck nutzten die Gelegenheit zum Blick hinter die Kulissen. Peter Drausnigg führte gemeinsam mit Stadtwerke-Projektleiter Dennis Zährl durch die Anlage.

 

Weniger Treibhausgase

Friedbergs Bürgermeister Dirk Antkowiak betonte, dass das neue BHKW im Vergleich zur bisherigen, in die Jahre gekommenen Anlage ein Quantensprung sei: Die Anlage habe die dreifache Leistung und stoße unterm Strich 30 Prozent weniger klimaschädliches Kohlendioxid aus als bisher. Per Kraft-Wärme-Kopplung produziert das BHKW gleichzeitig Strom und Wärme. Weil es den Brennstoff Erdgas besonders effizient einsetzt, ist der Wirkungsgrad der Anlage sehr hoch. Und je weniger Energie verbraucht wird, desto weniger Treibhausgase werden ausgestoßen. „Mit dieser Lösung sind wir gut aufgestellt für die Zukunft“, ergänzte der Bad Nauheimer Bürgermeister Klaus Kreß.

 

Auf die Stromproduktion ausgelegt

Bis zu 32 Grad warmes Wasser in den verschiedenen Becken, dazu Sauna, Solarien und Gastronomiebetrieb: Das Usa-Wellenbad zwischen Friedberg und Bad Nauheim hat einen hohen Energiebedarf. Verfügte die bisherige Anlage mit zwei BHKW-Modulen über eine elektrische Leistung von je 50 Kilowatt (kW), so hat das neue BHKW eine elektrische Leistung von 360 kW und eine thermische Leistung von 350 kW. „Der Strombedarf wird künftig zu über 85 Prozent vor Ort produziert, die restlichen 15 Prozent stammen aus unserem Stromnetz. Der Wärmebedarf wird je zur Hälfte aus dem BHKW und dem Spitzenlast-Gaskessel gedeckt“, erläuterte Peter Drausnigg von den Stadtwerken Bad Nauheim, die das Projekt für den Zweckverband entwickelt und umgesetzt haben.

Nahmen das Kraftpaket für das Usa-Wellenbad in Augenschein (v.l.n.r.): Friedbergs Bürgermeister Dirk Antkowiak, Projektleiter Dennis Zährl von den Stadtwerken, Bad Nauheims Erster Stadtrat Peter Krank, Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Drausnigg, Frank Herbel, kaufmännische Geschäftsführer des Zweckverbands, und Bad Nauheims Bürgermeister Klaus Kreß (Foto: Stadtwerke Bad Nauheim).

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Projekt »Glasfaser« an der Lioba-Schule

Bericht der Wetterauer Zeitung Klick

 

Großes Interesse bei Schülern wie Lehrern fand das Projekt »Glasfaser – mit Lichtgeschwindigkeit durch das Datennetz«, welches von den Stadtwerken initiiert und von Hannelore Stuckert in allen siebten Klassen der Sankt-Lioba-Schule durchgeführt wurde. Stuckert gab Einblicke in Themen wie »Wie hat man früher Daten übertragen?«, »Die Geschichte von Telegraf, Telefon, Radio und Handy« und »Die Verwendung der Glasfasertechnik«. Auch der Frage »Was ist ein Code?« wurde nachgegangen und exemplarisch der Schulname von den Schülerinnen und Schülern verschlüsselt. Die aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer mussten schmunzeln, als der erste Satz, der jemals über ein Telefon gesprochen wurde, verlesen wurde: »Ein Pferd frisst keinen Gurkensalat.

Stuckert brachte zum besseren Verständnis einige Anschauungsobjekte mit, etwa ihr erstes Mobiltelefon aus dem Jahr 1998, einen Plattenspieler mit Schallplatte, eine Musikkassette, eine fluoreszierende Flüssigkeit und einen Laserpointer. Vor allem faszinierte die Schülerschaft, wie einfach es ist, mithilfe eines Plastikbechers mit Nadel oder eines einfachen DIN A4-Blattes die Schallplatte anzuhören. Ein weiteres Highlight war die Herstellung einer gebogenen »Glasfaser« aus einem erhitzten Glasröhrchen. Das zuvor im Physikunterricht kennengelernte Prinzip der Totalreflexion fand hierbei noch einmal eine bedeutende Anwendung.

»Wir sind den Stadtwerken Bad Nauheim für die Bereitstellung des Glasfaser-Projekts und insbesondere Frau Stuckert für deren interessante Umsetzung sehr dankbar«, resümiert der Physiklehrer und Fachsprecher Stefan Kurz zum Ende der Aktion. »Das hat für unsere Siebtklässler zum Schuljahresabschluss noch einmal eine besondere Attraktion dargestellt.«

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Selbst produzierter Sonnenstrom macht unabhängig

Bad Nauheim. Familie Przondzion aus Bad Nauheim hat ihr Eigenheim auf Energiezukunft getrimmt. Sie ist jetzt nicht nur weitgehend unabhängig von Stromlieferungen eines Energieanbieters, sondern sie spart auch. Möglich macht das eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher der Stadtwerke Bad Nauheim, die sie gepachtet haben. Deren Kooperationspartner Alphasol aus Bad Nauheim hat die Anlage geplant und installiert. Die Solaranlage auf dem Dach ist gekoppelt mit einem Batteriespeicher im Keller, in dem überschüssiger Strom zwischengelagert wird. Und am Stellplatz vor dem Haus hängt eine Ladeeinrichtung fürs Elektroauto an der Wand, eine sogenannte Wallbox. Weil Michael und Katrin Przondzion sich für das Photovoltaik-Pachtmodell der Stadtwerke entschieden haben, zahlen sie dafür: nichts! Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, erklärt das Modell: „Wir stellen die komplette Anlagentechnik zur Verfügung, die von unserem fachkundigen Partner Alphasol installiert wird. Auch Wartung und Reparaturen übernehmen wir künftig. Der Betreiber der Anlage – hier Familie Przondzion – zahlt lediglich ein Entgelt für die Nutzung und kümmert sich um die Objektversicherung.“ Damit unterstütze man Hauseigentümer bei ihrer persönlichen Energiewende.

 

Rund 75 Prozent des gesamten Strombedarfs von Familie Przondzion deckt die Photovoltaik-Anlage der Stadtwerke. Dieser Wert ist auch deshalb hoch, weil ein Batteriespeicher Strom zwischenlagert, den die Familie nicht sofort verbraucht. „Ich habe seit Längerem geplant, die Energieversorgung unseres Hauses zu modernisieren und mich viel informiert. Überzeugt hat mich jetzt, dass ich die gesamte Anlage pachten kann und in den Stadtwerken einen Ansprechpartner vor Ort habe, der sich um Betrieb und Wartung kümmert“, erzählt Michael Przondzion. Nach der ersten Kontaktaufnahme mit dem Energiedienstleister hatte er innerhalb von zwei Wochen ein Angebot vorliegen. Nach einer Bauzeit von drei Tagen erzeugen die Photovoltaik-Module seit Oktober nun Ökostrom. „Die Ausführung und die Abwicklung haben super funktioniert“, sagt er. Die Energieversorgung grüner machen und mit gutem Beispiel vorangehen sei ihm wichtig, fügt der Vater einer kleinen Tochter an. Zwar besitzt er selbst noch kein Elektroauto, er ist jedoch überzeugt: „Elektromobilität hat Zukunft. Deshalb habe ich gleich auch die Wallbox installieren lassen.“

 

Flexibel: Pacht oder Kauf

Die Stadtwerke Bad Nauheim haben für Hausbesitzer ein Rundum-sorglos-Paket für Sonnenstrom vom eigenen Dach geschnürt. Das Solarteam der Stadtwerke organisiert und koordiniert alle Schritte gemeinsam mit Alphasol, die über viel Erfahrung bei Planung und Bau von Photovoltaik-Anlagen verfügen. Wer wie Familie Przondzion die Investitionskosten sparen möchte, der schließt einen zusätzlichen Vertrag mit den Stadtwerken. „Flexibilität war uns bei dem Angebot sehr wichtig. Deshalb können Interessierte die Photovoltaikanlage kaufen oder pachten – und je nach Wunsch mit Zusatzmodulen wie Stromspeicher und Wallbox erweitern. Auch hier können Hausbesitzer zwischen Kauf und Pacht wählen“, erläutert Peter Drausnigg. Mit dem neuen Angebot wolle man dazu beitragen, dass Interessenten schnell, einfach und ohne Risiko zur eigenen Solaranlage kommen – und sich dann über niedrigere Stromkosten freuen können. „Selbst erzeugter Ökostrom vom eigenen Dach ist heute umso attraktiver, je mehr davon für den Eigenbedarf verwendet wird. Auch sind die Anschaffungskosten für die Anlage in den letzten Jahren deutlich gesunken“, erläutert Peter Drausnigg die Vorzüge des neuen Stadtwerke-Produkts.

 

Stadtwerke als Energiepartner

Für Peter Drausnigg ist das Angebot ein wesentlicher Baustein der Neuausrichtung des Unternehmens: „Wir entwickeln uns zum Komplettanbieter von Lösungen rund um Energie, Wasser und Infrastruktur“, erklärt er, „neben Aufgaben der Daseinsvorsorge wie zuverlässige Energie- und Wassernetze bauen wir zukunftsweisende Geschäftsfelder aus. Dazu zählen WLAN im Stadtbus, ultraschnelle Glasfaserleitungen oder eben Solaranlagen.“ Nützliche Dienstleistungen und eine hohe Servicequalität sind Peter Drausnigg ein Anliegen.

 

Einfach zur eigenen Anlage

In Bad Nauheim erzeugen bereits 187 Anlagen Ökostrom aus Sonnenlicht, 17 davon gehören den Stadtwerken selbst. Insgesamt liefern diese jährlich rund 2,9 Millionen Kilowattstunden Energie. Das entspricht dem Jahresbedarf von 830 durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalten. Wer dazu beitragen will, dass diese Zahl wächst, kann sich unverbindlich beim Solaranlagen-Team der Stadtwerke informieren unter 06032 807-500 oder per Mail an sonnenenergie@stadtwerke-bad-nauheim.de. Auf der Internetseite finden Interessierte auch den Solarstromrechner: Mit wenigen Angaben und ein paar Klicks zeigt der Rechner die möglichen Erträge einer Solaranlage an – passend zu Lage, Dachneigung und Anzahl der Module.

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Volltreffer bei Gewinnspiel im Eisstadion

Bad Nauheim. Mitmachen lohnt sich: Christiane Petzold, Beatrice Beckrich und Jerronimo Stein haben beim Gewinnspiel der Stadtwerke Bad Nauheim je ein Strompaket gewonnen. Die Gewinner wurden unter den Eishockey-Fans ermittelt, die sich im März während der beiden Play-off-Partien des EC Bad Nauheim gegen den ESV Kaufbeuren in das kostenlose WLAN im Eisstadion in Bad Nauheim eingeloggt hatten. „Ich nutze das WLAN dort immer, weil es so superschnell ist“, verriet Christiane Petzold, die im Hochwaldkrankenhaus arbeitet. Den Hauptgewinn – ein Gutschein für 1.000 Kilowattstunden (kWh) Strom im Wert von rund 250 Euro – erhielt sie im Rahmen eines Sektempfangs am Freitag (13. April) bei den Stadtwerken.

 

Die Gewinner der Strompaket-Aktion haben drei Dinge gemeinsam: Alle wohnen in Bad Nauheim, sie fiebern mit bei den Spielen des heimischen Eishockey-Teams und sie lieben schnelles Internet. Beatrice Beckrich, die eine leitende Tätigkeit in einem Kindergarten in Frankfurt ausübt, nahm bei der kleinen Feier einen Gutschein über 750 kWh entgegen. Jerronimo Stein, der im Industriepark Höchst beschäftigt ist, bekommt bei seiner nächsten Rechnung 500 kWh gutgeschrieben. Die Gewinne decken etwa ein Drittel des Jahresverbrauchs der jeweiligen Haushalte.

 

Bei den Spielen in der Bad Nauheimer Eis-Arena nutzen zeitweise mehr als 500 der maximal rund 4.500 Besucher gleichzeitig das kostenlose WLAN, das die Stadtwerke dort als offizieller Partner des heimischen Eishockey-Clubs zur Verfügung stellt. „Das High-Speed-Internet, das durch unseren Ausbau des Glasfasernetzes ermöglicht wird, ist aus Bad Nauheim nicht mehr wegzudenken. Die zukunftsweisende Technologie stärkt die Wirtschaft und vernetzt die Menschen“, betonte die Pressesprecherin der Stadtwerke Annette Wetekam.

 

 

Bild: Annette Wetekam (r.) von den Stadtwerken Bad Nauheim beglückwünscht die Gewinner der Strom-Aktion: Beatrice Beckrich, Christiane Petzold und Jerronimo Stein (v. l.) erhielten je einen Gutschein über ein Strompaket.

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