Messstellenbetrieb

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um den Messstellenbetrieb in den folgenden Bereichen:

Messstellenbetrieb Strom

MESSSTELLENBETRIEB

Nach Tenor 5 der GPKE vom 11. Juli 2006 sind an dieser Stelle Messstellenrahmenvertrag (für Messstellenbetreiber) und Messrahmenvertrag (für Messdienstleister) zu veröffentlichen.Diese finden Sie für den Bereich Strom nachfolgend als PDF Dokumente.

Zusätzlich dazu finden Sie nachstehend noch die  Anlagedateien zu den jeweiligen Verträgen in chronologischer Reihenfolge.

GRUNDZUSTÄNDIGER MESSSTELLENBETREIBER

Die Stadtwerke Bad Nauheim GmbH ist grundzuständiger Messstellenbetreiber gem. § 3 MsbG im eigenen Netzgebiet.

Veröffentlichung gem. § 37 Abs. 1 Messstellenbetriebsgesetz (MsbG).

 

Messstellenvertrag Strom nach § 9 Absatz 1 Nr. 1 und 2 MsbG

Preisblatt über Standard- und Zusatzleistungen

Häufig gestellte Fragen zu den modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen (FAQ's)

Das Messstellenbetriebsgesetz ist unter diesem Link abrufbar.

Die Stadtwerke Bad Nauheim GmbH ist grundzuständiger Messstellenbetreiber gem. § 3 MsbG im eigenen Netzgebiet.

Veröffentlichung gem. § 37 Abs. 1 Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)

Gem. § 37 Abs. 1 MsbG besteht damit die Verpflichtung vor Beginn des Rollouts:

-  Informationen über den Umfang der Rolloutverpflichtungen gem. § 29 MsbG,

-  Informationen über Standardleistungen,

-  Preisblätter mit jährlichen Preisangaben für mindestens drei Jahre für die Standardleistungen

zu veröffentlichen.

Informationen über den Umfang der Rolloutverpflichtungen gem. § 29 MsbG

Gem. § 29 MsbG haben grundzuständige Messstellenbetreiber, soweit dies nach § 30 technisch möglich und nach § 31 wirtschaftlich vertretbar ist, Messstellen an ortsfesten Zählpunkten mit intelligenten Messsystemen auszustatten. Soweit keine gesetzliche Ausstattung mit intelligenten Messsystemen vorgesehen ist, sind ortsfeste Zählpunkte mit modernen Messeinrichtungen auszustatten.

In Erfüllung dieser Pflichten plant die Stadtwerke Bad Nauheim GmbH derzeit in ihrem Netzgebiet

-   1.150 ortsfeste Zählpunkte mit intelligenten Messsystemen,

auszustatten.

Die tatsächliche Ausstattung hängt von der künftigen Netzentwicklung, dem Verbrauchsverhalten der Endkunden sowie der Entwicklung von Neubauten und größeren Renovierungen im Sinne der Richtlinie 2010/31/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden bzw. der Entwicklung von Stilllegungen ab.

BESTÄTIGUNG AN DIE MESSGERÄTEVERWENDER

Messstellenbetrieb Gas

 

Smart Meter

Der Einbau von intelligenten Messsystemen

Die Energiewende beschleunigt den Umbau der Elektrizitätsversorgung in Deutschland erheblich
und nachhaltig. Ein Energieversorgungssystem, bei dem in erster Linie wetterabhängig fluktuierender Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und verbraucht wird, muss flexibel reagieren können. Dafür wird ein
Kommunikationsnetz benötigt, in dem Informationen über Erzeugung und Verbrauch mit
Zustandsdaten aus dem Stromnetz noch mehr miteinander verknüpft werden. Um dezentrale
Erzeugungsanlagen und flexible Lasten noch besser zu integrieren, wird eine sichere standardisierte
Kommunikationsverbindung benötigt, die Marktsignale an die jeweiligen Partner verlässlich
transportieren kann. Der Einsatz der Digitaltechnik und die damit verbundene Entwicklung
intelligenter Energieinfrastruktur sind ein zentraler Baustein, um eine nachhaltige und zuverlässige
Energieversorgung sicherzustellen. 

Ein intelligentes Messsystem (iMSys) besteht aus zwei Komponenten. Zum einen der modernen Messeinrichtung und zum anderen

einer Kommunikationseinheit, dem sogenannten Smart Meter Gateway.

Was intelligente Messsysteme alles können:

 

FAQ - Intelligente Messsysteme

1. Warum werden die Stromzähler gewechselt?
Der Bund hat das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ beschlossen. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung steigt kontinuierlich an. Immer mehr Stromverbraucher sind zugleich auch Produzenten. Das führt dazu, dass Stromerzeugung, Verbrauch und Stromnetze miteinander verknüpft werden müssen, um das Stromnetz stabil zu halten.
2. Was ist eine moderne Messeinrichtung / was ist ein intelligentes Messsystem?

Bei den neuen digitalen Zählern wird in so genannte „moderne Messeinrichtungen“ und „intelligente Messsysteme“ unterschieden. Eine moderne Messeinrichtung ist ein digitaler Stromzähler, der die Stromverbrauchsdaten speichert und auf seinem Zähler-Display darstellen kann. Der Kunde kann sich bei Bedarf, mit Hilfe einer PIN-Nummer, die beim Netzbetreiber angefordert werden kann (z.B. Anfrage per Mail: XX@YY.de), für die letzten 24 Monate seinen Stromverbrauch tages-, wochen-, monats- und jahresbezogen direkt an der Messeinrichtung anzeigen lassen. Die PIN-Nummer wird üblicherweise auf dem Postweg zugestellt.


Wird diese moderne Messeinrichtung um eine Kommunikationseinheit – das sogenannte Smart-Meter-Gateway – ergänzt, spricht man von einem intelligenten Messsystem. Diese Messsysteme speichern und übermitteln die Messdaten in festlegbaren Intervallen per Datenfernübertragung an den Messstellenbetreiber. Eine Ablesung vor Ort ist nicht mehr notwendig.

3. Was kann die neue Technik und was bringt sie Ihnen?

 

Als Verbraucher können Sie mit einer modernen Messeinrichtung oder einem intelligenten Messsystem Ihre aktuellen oder vergangenen Energieverbrauchswerte tages-, wochen-, monats- und jahresbezogen einsehen.


Moderne Messeinrichtung


Bei modernen Messeinrichtungen ist eine Visualisierung des Verbrauchs nur direkt am Gerät vor Ort möglich, da die Messeinrichtungen nicht in ein Kommunikationsnetz eingebunden sind.

 

Vorteile bei beiden Gerätetypen:


•    höhere Transparenz über Ihren Stromverbrauch
•    mögliche Identifikation verbrauchsintensiver Geräte
•    Einsparpotentiale werden aufgezeigt
•    Vereinfachung der Überprüfung Ihrer Abrechnung


Intelligente Messsysteme


Wenn bei Ihnen ein intelligentes Messsystem installiert ist, wird Ihnen eine kostenlose monatliche Aufstellung über den Energieverbrauch und die entstandenen Kosten zur Verfügung gestellt. Intelligente Messsysteme sollen helfen, eine sichere und standardisierte Kommunikation in den Energienetzen zu erreichen und die Digitalisierung der Energiewende unterstützen. Dies geschieht, indem sie:


•    die Verbrauchstransparenz erhöhen
•    zur Vermeidung von Vor-Ort-Ablesekosten beitragen
•    variable Tarife ermöglichen
•    die Bereitstellung netzdienlicher Informationen von dezentralen Erzeugern und flexiblen Lasten verbessern
•    die Steuerung dezentraler Erzeuger und flexibler Lasten erleichtern
•    mittelfristig eine "Spartenbündelung" ermöglichen (das heißt gleichzeitige Ablesung und Transparenz auch der Sparten Wasser, Gas, Heiz- und Fernwärme)
•    eine sichere, standardisierte Infrastruktur als Plattform für weitere energiefremde Dienstleistungen (zum Beispiel Smart-Home-Anwendungen) bereitstellen
•    dem bisher passiven Stromverbraucher zukünftig die aktive Rolle des sogenannten Prosumers ermöglichen.