News im Bereich Energieversorgung

Blick von außen: Bad Nauheims Internet ist top

Das Marktmagazin MEX des Hessischen Rundfunks war auf Spurensuche in Bad Nauheim. Denn im Vergleich mit anderen Kommunen des Landes sind Bad Nauheimer hervorragend an schnelles Internet angebunden. Die Stadtwerke betreiben das Glasfasernetz in Bad Nauheim und bieten passende Telefon- und Internettarife und bauen das ultraschnelle Netz weiter aus. Was daran besonders ist, erklärt Geschäftsführer Peter Drausnigg im Interview mit dem Hessischen Rundfunk.

Hier geht’s zum Beitrag vom 21.02.2018

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Moderne Heizanlage für Bürgerhaus Rödgen

Bad Nauheim. Das Bürgerhaus Rödgen verfügt jetzt über eine hochmoderne Heizungsanlage der Stadtwerke Bad Nauheim GmbH (Stadtwerke Bad Nauheim). Nachdem die alte Anlage in die Jahre gekommen war, hat sich die Stadtverwaltung bei der Erneuerung der Technik für eine Art Mietmodell der Stadtwerke entschieden, das Wärmecontracting: „Die neue Anlage wird uns helfen, Energie zu sparen. Die Investitionskosten entfallen komplett, obendrein arbeitet die Heizung besonders effizient“, betonte der Erste Stadtrat Peter Krank bei der offiziellen Inbetriebnahme der Heizung. Nach den Planungen der Stadtwerke könne die Stadtverwaltung im Bürgerhaus künftig mit rund ein Fünftel weniger Energieeinsatz rechnen.

 

Wie bisher auch wird die neue Anlage – bestehend aus Kessel und Pumpen – mit umweltfreundlichem Erdgas betrieben. Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, bestätigte bei der Begehung, „dass die neue Technik dank der Abgasrückführung besonders effizient arbeitet“.  Im Rahmen des Wärmecontractings finanzieren die Stadtwerke die Anlage und übernehmen alle anfallenden Kosten für Wartung und Betrieb. Die Kosten für die Stadt sind transparent und planbar: Für die Wärmelieferung bezahlt sie eine monatliche Pauschale plus die abgenommene Wärmemenge.

 

Die Stadtverwaltung Bad Nauheim setzt diese „wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Variante der Wärmeversorgung“ nach den Worten von Peter Krank derzeit auch in weiteren öffentlichen Gebäuden um: Frisch fertiggestellt sind die Anlagen im Schwyzer Hüsli im Kurpark und im Gebäude am Sportplatz Rödgen. Auch die Trinkkuranlage und die Stadtbücherei werden seit zwei Jahren per Contracting versorgt.

 

 

Bildunterschrift: Genau unter die Lupe genommen hat Peter Krank, Erster Stadtrat von Bad Nauheim, die neue Heizungsanlage im Bürgerhaus Rödgen. Finanziert wurde sie von den Stadtwerken Bad Nauheim, die im Rahmen eines Wärmecontractings die Anlage betreiben. Von links nach rechts: Volker Buchholz, Fachdienstleister Immobilienverwaltung der Stadt, Sebastian Böck, zuständig für Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Bad Nauheim, Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke, Peter Krank, Erster Stadtrat, und Dennis Zährl, Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken.

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Ultraschnell auf dem Eis und im Netz

Bad Nauheim. „5 – 4 – 3 – 2 – 1: Highspeed Surfen für alle!“ Mit diesem Countdown aktivieren am Freitag, 13. Oktober, die Stadtwerke Bad Nauheim ihr kostenloses WLAN-Netz im Colonel-Knight-Stadion: Beim Spiel des EC Bad Nauheim gegen die Eispiraten Crimmitschau können Freunde des Highspeed-Sports erstmals auch ultraschnell und kostenlos im Internet surfen. Die Stadtwerke Bad Nauheim haben dazu das gesamte Stadion mit WLAN-Routern ausgestattet. „Die Fans können sich jetzt noch besser vernetzen, Fotos teilen und Infos zum Spiel nachlesen“, bemerkt Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Das kommunale Unternehmen ist offizieller Partner des heimischen Eishockey-Clubs. Und auch alle Nutzer der Eissport-Arena können zukünftig kostenlos surfen; die Router senden rund um die Uhr. Der Zugang zum WLAN funktioniert ganz einfach ohne Passwort: Einfach WLAN-Netzwerk auswählen, Internetbrowser öffnen und Nutzungsbedingungen bestätigen.

 

Erst vor wenigen Wochen hatten die Stadtwerke das Eisstadion mit einer 15 Quadratmeter großen LED-Videoleinwand ausgestattet: Sie soll das Spielerlebnis durch neue Ansichten, Meldungen und Animationen noch vielseitiger und attraktiver machen. „Der EC Bad Nauheim steht für Highspeed, Gemeinschaftsgeist, Fairplay und Ehrgeiz. Der Verein und seine Fans sind so leidenschaftlich engagiert. Eishockey ist eine der schnellsten Sportarten der Welt. Das passt zusammen: Highspeed-Sport trifft jetzt Highspeed-Netz! Wir bringen uns mit unserem Know-how ein“, begründet Peter Drausnigg die Unterstützung der Stadtwerke.

 

Der jüngste Beitrag für mehr Freizeitqualität gesellt sich zu bereits bestehenden Angeboten mit echtem Mehrwert für die Kurstadt: Im Stadtzentrum und in den Stadtbussen surfen Bürger und Besucher dank WLAN bereits kostenlos im Internet. Als Internet- und Telefonieanbieter ermöglichen die Stadtwerke Bad Nauheim Privat- und Geschäftskunden den Anschluss an die Glasfasertechnologie und damit an das High-Speed-Internet. „Unsere Digitalstrategie ist darauf ausgerichtet, die Wirtschaft zu stärken und die Lebensqualität der Menschen zu steigern“, bringt Peter Drausnigg das Vorgehen des Versorgungsunternehmens auf den Punkt.

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Schüler ernten im Säckelgraben

Bad Nauheim. Ein Herbstmarkt ohne Apfelsaft? Für die Frauenwaldschule in Nieder-Mörlen wäre das fast wie ein Geburtstag ohne Kuchen. Wegen des ungewöhnlich heftigen Frosts in diesem Frühjahr trugen die Apfelbäume der schuleigenen Streuobstwiese aber keine Früchte. Die Stadtwerke Bad Nauheim sorgten mit dafür, dass die Schüler der sechsten Klasse trotzdem wie gewohnt Apfelsaft keltern konnten: Sie luden die Kinder ein, die Obstbäume im Stadtwerke-Areal am Säckelgraben zu schütteln und die Früchte aufzusammeln. „Junge Menschen für die Zusammenhänge von Klima und Umweltschutz zu sensibilisieren, ist eine wichtige Aufgabe, bei der wir gerne helfen“, betont Annette Wetekam, Pressesprecherin der Stadtwerke, und fügt hinzu: „Die Stadtwerke Bad Nauheim unterstützen gezielt Maßnahmen zum Umweltschutz – für ein Stück mehr Lebensqualität.“ Das Ergebnis der Aktion kann man kosten und kaufen: Beim Herbstmarkt in der Frauenwaldschule am 29. September.

 

Für die Schüler in Nieder-Mörlen ist es jedes Mal ein Ereignis im Jahresablauf: Im Sommer und im Herbst ernten die Bio-AGs der Grundschule mit angeschlossener Förderstufe die eigenen Äpfel und die von Bäumen auf öffentlichen Grundstücken, um daraus in der hauseigenen Kelterei Apfelsaft zu pressen. Durch den Erlös beim anschließenden Verkauf des Safts auf dem Herbstmarkt wird die Schule unterstützt. „Jährlich kommen so rund 800 Euro zusammen“, berichtet Thomas Knepel, Lehrer an der Frauenwaldschule. Doch dieses Jahr? Beim Kälteeinbruch im Frühjahr erfroren fast alle Blüten an den Apfelbäumen der Schule. Die Folge: Kaum Blüten, kaum Früchte!

 

Biotop im Wasserschutzgebiet

 

Auch die etwa 60 Bäume der Stadtwerke Bad Nauheim am Säckelgraben hatten durch den Frost gelitten, schildert Annette Wetekam. Immerhin vier, fünf später blühende Bäume seien voll behangen gewesen. Das Gebiet rund um den Säckelgraben ist ein kleines Biotop: „Streuobstwiesen wie diese sind ein Beitrag zur Biodiversität. Dort finden Insekten, Vögel und andere Tiere Unterschlupf“, erklärt die Stadtwerke-Sprecherin. Dem Säckelgraben komme auch für die Trinkwasserversorgung eine besondere Bedeutung zu: Das Trinkwasser, das der Versorger in das öffentliche Netz von Bad Nauheim einspeist, stammt aus diesem Wasserschutzgebiet. „Trinkwasser ist ein schützenswertes Gut – und sein Schutz fängt vor der eigenen Haustür an“, hält Annette Wetekam fest.

 

Für die eifrigen jungen Ernte-Helfer stand das Naturerlebnis im Vordergrund: „Es macht Spaß, draußen zu sein, und das Apfelernten ist eine Abwechslung zum Unterricht“, versichert der Sechstklässler Mathis Philippi. Maurice Kindscher ergänzt: „Ich freue mich schon auf den eigenen Apfelsaft bei unserem Herbstmarkt.“

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Wie viel Wasser schluckt eine Jeans?

Bad Nauheim. Trinken, Kochen, Duschen, Waschen: Wie viel Trinkwasser wir täglich direkt verbrauchen, lässt sich leicht nachvollziehen. Beim indirekten Wasserverbrauch, der bei der Produktion von Lebensmitteln und Konsumgütern anfällt, ist das nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Unter Anleitung des Vereins „Die Deutsche Umweltaktion e.V.“ haben sich Fünftklässler der Solgrabenschule in Bad Nauheim und Siebtklässler des Ernst Ludwig Gymnasiums in einer Doppelstunde mit dem Thema „Virtuelles Wasser“ beschäftigt. „Wir können umweltbewusstes Denken und Handeln nur erwarten, wenn wir das entsprechende ökologische Wissen vermitteln“, erklärt Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Deshalb fördere das kommunale Energieunternehmen den Umwelt-Unterricht an Bad Nauheimer Schulen und Kindergärten seit Jahren regelmäßig. Neben Trinkwasser steht zum Beispiel auch Elektromobilität auf dem Lehrplan für den Umweltunterricht mit den Stadtwerken. Dieser hat in diesem Jahr, im Jahr des Wassers, bereits an mehreren Schulen der Kurstadt stattgefunden.

 

11.000 Liter für eine Jeans

Hannelore Stuckert von der „Deutschen Umwelt-Aktion e.V“ macht im Unterricht deutlich, dass Wassergebrauch nicht erst anfängt, wenn wir den Hahn aufdrehen. Das machen sich nach Ansicht der Umweltschützerin die wenigsten Verbraucher klar. Experten gehen davon aus, dass jeder Bundesbürger täglich 4.000 Liter „virtuelles Wasser“ verbraucht – also Wasser, das in Produkten versteckt ist. Bis eine Jeans im Verkaufsregal liegt, hat sie rund 11.000 Liter Wasser „gekostet“. Bei der Herstellung eines PC fallen 20.000 Liter an, beim Auto sogar 400.000 Liter. Im sogenannten Wasserfußabdruck werde nicht nur das direkt, sondern auch das indirekt genutzte Wasser mit einbezogen, das etwa für Bewässerung, Lagerung und Logistik eines Produkts zum Einsatz kommt, erklärt Hannelore Stuckert weiter. „Ich weiß jetzt, dass ich nur ein Viertel der Wassermenge verbrauche, wenn ich einen Apfel aus der Region statt aus Übersee kaufe“, sagt Anna Weiße, die derzeit in der Marketing-Abteilung der Stadtwerke Bad Nauheim ein Praktikum macht. „Die Schüler waren sehr interessiert und haben toll mitgemacht“, schildert Anna Weiße die Aktion. Susanne Vogel, Lehrerin am Ernst Ludwig Gymnasium, hatte den Eindruck, dass ihren Schülern beim Umwelt-Unterricht ganz neue Zusammenhänge bewusst wurden. „Das Gruppen-Ratespiel und die Erstellung des eigenen Fußabdrucks hat ihnen am meisten Spaß gemacht“, ergänzt sie. „Ich war dort, um die Doppelstunde zu unterstützen und habe selbst viel gelernt – etwa, wie wichtig mein eigenes Verbraucherverhalten ist“, ergänzt die Praktikantin. Lokal denken, global handeln – und zwar nachhaltig – hier setzt Umweltbildung von  „Die Deutsche Umwelt-Aktion e.V“ an.

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