E-Mobilität für Bad Nauheim

Das ist die Zukunft: Elektrofahrzeuge sind leise, effizient und umweltfreundlich. Gute Gründe diese Elektromobilität zu fördern. Bereits 20 Tonnen CO2 sparen wir rechnerisch pro Jahr durch die Umstellung unserer Fahrzeugflotte auf alternative Antriebe. Denn neben unserem E-CarSharing Angebot ersparen 13 reine Elektro-Autos und fünf Hybridmodelle Klima und Umwelt schädliche Emissionen im Vergleich zum Verbrennungsmotor. So leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in Bad Nauheim.

   

Ladepunkte und Tarife

Insgesamt 12 öffentliche Ladepunkte, die auf dem neuesten Stand der Technik sind und eine installierte Leistung von 22 kW pro Ladepunkt bieten, stehen unseren Bürgern an folgenden Standorten zur Verfügung. Zudem ist das erste DC Schnellladesystem mit 2 weiteren Ladepunkten und einer Leistung von bis zu 50kW am Stoll-Gelände in Betrieb genommen worden. 

 

- Parkstraße 44 (gegenüber Rathaus)

- In den Kolonnaden 1 (Parkhaus „Garage am Park“)

- Frankfurter Straße 95

- Hohe Straße 14-18 (gegenüber Stadtwerke Bad Nauheim)


- Schwalheimer Straße 83 (Stoll-Gelände)

- Friedberger Straße 98-102 (Autohaus Marnet VW)

 

Neben der Möglichkeit, per Smartphone und Kreditkarte spontan zu laden, können E-Mobilisten an unseren 4 Standorten über die Stadtwerke-Ladekarte sowie über e-Roaming Strom tanken, etwa mit den Ladekarten Plugsurfing, Hubject, TankE-Netzwerk.

 

 

Für die Stadtwerke-Ladekarte gelten folgende Brutto-Tarife.

Wechselstrom (AC Standardladesystem bis zu 22kW):

1. Stromkunden der Stadtwerke Bad Nauheim: 0,30 €/kWh

2. Bürger der Stadt Bad Nauheim: 0,34 €/kWh

3. Sonstige Nutzer: 0,38 €/kWh

 

Gleichstrom (DC Schnellladesystem bis zu 50kW):

1. Stromkunden der Stadtwerke Bad Nauheim: 0,51 €/kWh

2. Bürger der Stadt Bad Nauheim: 0,53 €/kWh

3. Sonstige Nutzer: 0,55 €/kWh

 

Steckertypen

Elektrofahrzeuge werden für den Ladenvorgang an Wallboxen oder Ladestationen angeschlossen.
Doch nicht jeder Stecker ist mit jeder Ladestation kompatibel.
In Deutschland und Europa gelten der "TYP-2-Stecker" sowie der "CCS-Stecker" zu den gängigsten Steckertypen. Hier erfahren Sie, was die beiden Steckertypen auszeichnet:

 
TYP 2-Stecker:
 
   
 
Beim TYP 2-Stecker handelt es sich um einen Steckertyp, bei dem der Ladevorgang über Wechselstrom (AC) vollzogen wird. Hierbei ist eine Ladeleistung von bis zu 22kW möglich. Des weiteren ist er flexibel für 1-3 phasiges Wechselstromladen nutzbar. Da dieser Steckertyp zum europäischen Standard gehört, müssen alle öffentlichen AC-Ladesäulen innerhalb der EU über einen entsprechenden Anschluss verfügen.
 
 
 
 
  
CCS - Combined Charging System:
 
  
 
 
Beim CCS-Stecker handelt es sich um ein Schnellladesystem nach europäischem Standard. Bei diesem Steckertyp wird der Ladevorgang über Gleichstrom (DC) vollzogen, wodurch eine eine Ladeleistung von bis zu 50kW möglich ist. Der Stecker ist in 2 Teile gegliedert. Der obere Teil entspricht dem üblichen TYP 2-Anschluss, während der untere Teil als Ergänzung für die Ladung per Gleichstrom verwendet wird. Dadurch kann der CCS-Anschluss im Fahrzeug sowohl mit DC- als auch AC-Kabeln verwendet werden.
 

FAQ

Allgemeine Fragen zur Elektromobilität

Welche Steckertypen zum Laden von Elektrofahrzeugen gehören zum europäischen Standard?

In Europa und somit auch hier in Deutschland hat sich zum Laden eines Elektrofahrzeugs der sogenannte TYP-2-Stecker durchgesetzt bzw. wurde von der Automobilindustrie als Standard definiert. Die meisten öffentlichen Ladesäulen sind daher mit einem Typ-2-Anschluss ausgestattet. Eine Schnellladung mit Gleichstrom ermöglicht der CCS-Stecker (Combined Charging System, auch Combo-Stecker genannt). Hierbei handelt es sich um einen modifizierten Typ-2-Stecker. Derzeit betreiben wir, die OVAG, keine Schnelllader. Alternativ dazu gibt es für viele Elektrofahrzeuge auch Ladekabel mit SchuKo-Stecker. An den Ladesäulen der OVAG ist das Laden auch mit SchuKo-Steckern möglich. Jedoch dauert der Ladevorgang viel länger als mit einem Typ-2-Stecker.

Welche durchschnittliche Reichweite hat ein Elektroauto?

Inzwischen können Autos mit Elektroantrieb durchschnittlich etwa 250 bis 300 Kilometer weit fahren. Die Reichweite ist jedoch abhängig vom jeweiligen Hersteller bzw. Fahrzeugtyp, dem verbauten Akku, der individuellen Fahrweise und weiteren elektrischen Verbrauchern wie Heizung, Klimaanlage, Radio oder ähnlichem. Vor dem Kauf eines Elektroautos sollte man sich aber zusätzlich zur Reichweite auch über die Ladeleistung und -dauer informieren. Denn ein Fahrzeug mit großem Akku benötigt unter Umständen auch mehr Zeit zum Aufladen.

Wie fördert die Bundesregierung die Elektromobilität?

Um die von der Bundesregierung gesteckten Ziele zum Klimaschutz zu erreichen, befassen sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) und das Bundesforschungsministerium (BMBF) intensiv mit dem Thema Elektromobilität. Da Elektromobilität ein wichtiger Baustein einer klimagerechten Verkehrspolitik ist, soll Deutschland zu einem Leitmarkt entwickelt werden.
Jährlich werden mehrere Millionen Euro für die Entwicklung und Forschung bereitgestellt, damit batterieelektrische Antriebe die Verbrennungsmotoren weiter ablösen. So sollen Energiespeicher weiterentwickelt und die Energieeffizienz der Fahrzeuge gesteigert werden. Zudem wird in die Aus- und Weiterbildung von qualifizierten Fachkräften investiert. Darüber hinaus gibt es immer wieder öffentliche Förderprogramme für die Anschaffung von Elektroautos, den Ausbau der Ladeinfrastruktur oder der Installation von Wallboxen in Eigenheimen.