News im Bereich Energieversorgung

Fahrplanwechsel zum 12. Dezember – Stadtwerke Bad Nauheim optimieren Umstieg am Bahnhof und zwischen den StadtBus-Linien

Bequem vom StadtBus zur Bahn

Bad Nauheim. Am Sonntag, 12. Dezember tritt der Fahrplanwechsel für den Bad Nauheimer StadtBus in Kraft. Anders als in den vergangenen Jahren gibt es in diesem Jahr größere Änderungen. Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, sagt: „Mit dem neuen Fahrplan optimieren wir die Anschlussverbindungen zwischen den StadtBus-Linien sowie zwischen StadtBus und Bahn-Nahverkehr. Für die Bad Nauheimer Bürgerinnen und Bürger soll der StadtBus eine Alternative zum Auto sein – bequem, zuverlässig und klimafreundlich.“ Der neue StadtBus-Fahrplan ist abrufbar auf der Stadtwerke-Webseite unter www.stadtwerke-bad-nauheim.de/energieprodukte/verkehr/fahrplan.html und auf der Webseite der Stadt Bad Nauheim: www.bad-nauheim.de/de/lebenswert/stadtinfo-geschichte/bus-bahn. Zusätzlich liegt die Print-Version im Pocket-Format im Rathaus, am Empfang der Zentrale der Stadtwerke Bad Nauheim, an der Touristinformation in den Kolonnaden sowie in verschiedenen Geschäften im Stadtgebiet aus. Bei der Verbindungssuche gibt die RMV-App mit Inkrafttreten des neuen Fahrplans die geänderten Fahrtzeiten automatisch wieder.

Angepasste Taktung zwischen StadtBus und Bahn

Die Stadtwerke Bad Nauheim haben die Taktung der StadtBus-Linien so angepasst, dass die Fahrgäste die relevanten Nahverkehrsverbindungen der Deutschen Bahn bequem erreichen: So haben zukünftig Pendlerinnen und Pendler bei ihren morgendlichen Zugfahrten nach Frankfurt oder Gießen beim Großteil der Verbindungen zehn Minuten Zeit zum Umsteigen von Bus auf Bahn. „Diese Fahrplanänderung ist eine signifikante Verbesserung und ein attraktives Angebot für die mehr als 6000 Bad Nauheimer, die täglich zum Arbeiten in die Nachbarstädte ein- und auspendeln“, kommentiert Simone Güldner, Leiterin Finanzen, die Fahrplanänderung. So haben sich die Abfahrts- und Ankunftszeiten der StadtBus-Linien 11, 14 und 15 teilweise um bis zu 25 Minuten verschoben, damit werden die Züge besser erreicht. Das gilt insbesondere während des morgendlichen Berufsverkehrs und am Wochenende. Die Stadtwerke Bad Nauheim empfehlen ihren Fahrgästen, sich die Fahrplanänderungen genau anzusehen, bevor der neue Fahrplan in Kraft tritt.

Optimierter Umstieg zwischen den StadtBus-Linien

Zusätzlich zur angepassten Taktung zwischen StadtBus und Bahn-Nahverkehr bietet der neue Fahrplan einen optimierten Anschluss zwischen den einzelnen Buslinien: Zukünftig haben beispielsweise Fahrgäste, die mit der Linie 34 aus Friedberg kommen und an der Haltestelle Usa-Wellenbad in die Linie 11 Richtung Innenstadt umsteigen, rund vier Minuten Zeit für den Buswechsel. Auch an der zentralen Haltestelle Aliceplatz verschiebt sich die Taktung zwischen den Linien 11 und 12 so, sodass der rechtzeitige Umstieg zwischen den Bussen gewährleistet ist.

Klimafreundlich unterwegs

Den StadtBus gibt es seit mittlerweile 25 Jahren. Er stellt die Verbindung zwischen der Bad Nauheimer Innenstadt und den Ortsteilen Steinfurth, Wisselsheim, Schwalheim, Nieder-Mörlen und Rödgen her. Gleichzeitig bindet er das lokale öffentlichen Verkehrsnetz an den Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn an und transportiert Autofahrer zuverlässig von den P+R-Plätzen in die Innenstadt und zurück. Stadtbusse sind ein wichtiges öffentliches Verkehrsmittel, um den Autoverkehr in den Innenstädten zu reduzieren und diese klimafreundlich, sicher und verkehrsberuhigt zu gestalten.

 

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Stadtwerke Bad Nauheim und Klimafairein Oberhessen luden zum Bäume pflanzen ein – Stark für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Neue Bäume für den Goldsteinpark

Bad Nauheim. Der Goldsteinpark in Bad Nauheim soll neu ergrünen. Mit dieser Absicht haben sich die Stadtwerke Bad Nauheim und der Kur- und Servicebetrieb der Stadt mit dem Klimafairein Oberhessen zusammengetan: Mit einer Baumpflanzaktion wollen sie die Wiederaufforstung des Stadtparks vorantreiben. Tatkräftig unterstützt haben sie dabei Naturstrom- und Naturgaskunden des kommunalen Energieversorgers. Sie alle haben sich gemeinsam an den Spaten gemacht und rund 900 Baumsetzlinge gepflanzt. Die Setzlinge wurden zum einen durch die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Bad Nauheim und zum anderen durch die Spendenaktion „kurstadthilftkurstadt“ der Stadt Bad Nauheim finanziert. Bei der Aktion im Sommer sammelte die Stadt Spenden für die vom Hochwasser betroffenen Heilbäder Bad Münstereifel und Bad Neuenahr. Für je 50 Euro Spende wurden die Heilbäder unterstützt und gleichzeitig konnte nun jeweils ein Baumsetzling im Goldsteinpark gepflanzt werden. „Im Wäldchen des Goldsteinparks mussten in den letzten Jahren viele Bäume gefällt werden, die durch die langen Dürreperioden als Folge des Klimawandels stark geschwächt waren. Jede Fällung schmerzt. Darum greifen wir nun mit vereinten Kräften zum Spaten und forsten die kahlen Flächen wieder auf“, sagt Bürgermeister Klaus Kreß. Bäume nehmen – wie andere Pflanzen auch – Kohlendioxid aus der Luft auf und wandeln dieses mit Hilfe von Sonnenenergie und Wasser zunächst in Zucker und später in andere Stoffe um. Dabei wird unter anderem Sauerstoff frei. „Die Wälder der Erde sind der größte Kohlenstoffspeicher auf dem Festland. Sie können wirksam zur Stabilisierung des Klimas beitragen, dafür muss es jedoch genügend Bäume geben“, erklärt Dr. Thorsten Reichel in seiner Doppelfunktion als Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim und Mitgründer sowie erster Vorsitzender des Klimafairein Oberhessen. Der Klimafairein initiiert mit „fairpflanzt“ überregional Baumpflanzaktionen und macht sich auch mit „fairstehen“, „fairbunden“ und „fairnetzt“ für Klimaschutz und Nachhaltigkeit stark– beispielsweise über die Umweltbildung an Schulen und Kitas oder den „Unverpacktladen“. „Das große Ziel des Klimafaireins ist es, bis 2030 eine Million Bäume für die Region zu pflanzen und den Bestand zu schützen“, erklärt Dr. Thorsten Reichel. 

Klimaschutz aktiv unterstützt

Samstagmorgen um 9 Uhr hieß es: „an die Spaten, fertig los.“ 15 Naturstromkunden der Stadtwerke Bad Nauheim sind der Einladung gefolgt und haben bei der Baumpflanzaktion tatkräftig angepackt. Die Experten des Klimafaireins unterstützten dabei mit ihrem Know-how und gaben Tipps wie Traubeneiche, Hainbuche, Eßkastanie, Winterlinde, Traubenkirsche, Speierling, Elsbeere, Schwarz- und Haselnuss richtig zu pflanzen sind oder in welchen Abständen sie voneinander stehen müssen, um sich wohlzufühlen. „Doch mit der Bepflanzung allein ist es nicht getan. Um zu gedeihen, hegen und pflegen wir die Baumsetzlinge auch im Nachhinein“, erklärt Frank Ludwig vom Kur- und Servicebetrieb der Stadt. Dieser kümmert sich darum, dass die Baumsetzlinge nach der Pflanzaktion richtig versorgt werden und gesund wachsen können.

Nachhaltigkeit bei den Stadtwerken großgeschrieben

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Stadtwerke ökologisch und nachhaltig auszurichten“, betont Dr. Thorsten Reichel. Die Baumpflanzaktion soll künftig zu einer jährlich wiederkehrenden Veranstaltung werden, bei der die Kundinnen und Kunden eingeladen werden, die Produkte aus der Naturtarif-Sparte der Stadtwerke Bad Nauheim zu beziehen. „Wir wollen damit die Entscheidung zu klimafreundlichen Produkten und nachhaltigem Handeln wertschätzen. Bei den Stadtwerken Bad Nauheim gehen wir mit gutem Beispiel voran“, sagt Dr. Thorsten Reichel. Der kommunale Energieversorger hat vor Kurzem den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens berechnet. Zwischen den Jahren 2017 bis 2019 hat sich viel getan – der Kommunalversorger hat bereits 30 Prozent schädlicher Emissionen reduziert, die der Umwelt nun erspart bleiben. „Wir planen zudem knapp 3 Tonnen Pro-Kopf-Emissionen, also pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter, auszugleichen. Dazu kaufen wir CO2-Zertifikate aus Klimaschutzprojekten. Unsere Mitarbeitenden dürfen sich dabei selbst für ein Projekt entscheiden“, erklärt der Stadtwerke-Chef. 

 

 

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Gemeinsam für Bad Nauheims nachhaltige Mobilität – Stadt und Stadtwerke stellen Ergebnisse der Mobilitätsbefragung vor

Digitales Bürgerforum zur Mobilität in Bad Nauheim am 29. Oktober

Bad Nauheim. Wie geht es mit dem Mobilitätskonzept weiter? Darüber informieren die Stadt Bad Nauheim und die Stadtwerke gemeinsam in einem digitalen Bürgerforum am Freitag, 29. Oktober. Mittels Livestream können sich die Bürger:innen in der Zeit von 18 bis 20:30 Uhr beteiligen, es werden die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung in Kombination mit Expertenvorträgen präsentiert und diskutiert.

Bürgermeister Klaus Kreß betont: „Wir wünschen uns, mit dem Bürgerforum möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger zu erreichen und so nach der Online-Befragung einen weiteren wichtigen Schritt zur Entwicklung eines nachhaltigen Mobilitätskonzepts zu gehen.“ Das hofft auch Bad Nauheims Erster Stadtrat und Verkehrsdezernent Peter Krank: „Die überwältigende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der vierwöchigen Online-Mobilitätsbefragung im Sommer hat uns gezeigt, wie sehr den Menschen eine nachhaltige und effiziente Mobilität in Bad Nauheim und der Region am Herzen liegt.“

„Ihre Stimme macht mobil“

In der Zeit vom 5. Juli bis zum 1. August dieses Jahres hatten die Bad Nauheimer mit rund 600 Ideen und Anregungen sowie 30.000 Beiträgen zu der Entwicklung eines zukunftsfähigen Mobilitätskonzeptes beigetragen. „Im Bürgerforum Ende Oktober werden wir nicht nur die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Thema Mobilität vorstellen, sondern auch den frucht-baren Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern fortsetzen“, sagt Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim.

Die Kurstadt und die Stadtwerke Bad Nauheim rufen unter dem Motto „Ihre Stimme macht mobil“ zur Teilnahme auf. Über den Link https://www.bad-nauheim.de/mobil oder per QR-Code kann man online der Veranstaltung beitreten. Über den Link kann zudem im Nachgang zur Veranstaltung der aufgezeichnete Livestream angesehen werden. Dr. Thorsten Reichel freut sich auf Experten-Inputs bei der Veranstaltung. „Zum Bürgerforum haben wir anerkannte Mobilitätsexperten aus der Region zu Gast. Ihre Beiträge werden der Veranstaltung und allen Teilnehmenden wertvolle Inspiration für spannende Diskussionen rund um die Entwicklung einer zukunftsfähigen Mobilität für Bad Nauheim und Anrainergemeinden liefern“, sagt er.


Fachreferenten geben Inspirationen und stehen Rede und Antwort

„Die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in der Region sind breit gefächert. Das macht die Herausforderung, gute und schnelle Lösungen herbeizuführen, gewaltig. Aber sie sind machbar und dafür engagieren wir uns alle gemeinsam“, sagt Rouven Kötter. Der Erste Beigeordnete des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain wird als Referent der Veranstaltung einen Einblick zur Mobilitätszukunft in der Region geben. Neben Rouven Kötter bieten Professor Volker Blees, Mobilitätsexperte der Universität Rhein Main Wiesbaden, sowie Michael Schramek von EcoLibro wertvolle Einblicke und stehen den Teilnehmenden für ihre Fragen zur Verfügung – mit einer Übersicht über neue Mobilitätskonzepte und -projekte in der Gesamtregion, aber auch vertieften Einblicken in die Themen E-Mobilität, öffentlicher Nahverkehr und Mobilitätswende. Moderiert wird das Bürgerforum von der FFH-Radiomoderatorin und gebürtigen Bad Nauheimerin Julia Nestle.

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Stadtwerke Bad Nauheim schließen öffentliche Schulen ans Glasfasernetz an – Auftakt in der Solgrabenschule

Bad Nauheimer Schulen auf „Highspeed-Kurs“

Bad Nauheim. Den Auftakt macht die Solgrabenschule: Seit kurzem lernen und arbeiten dort rund 600 Schülerinnen und Schüler unter neuen digitalen Bedingungen – der neue symmetrische 500 Mbit/s-Glasfaseranschluss der Stadtwerke Bad Nauheim macht es möglich. Zur Feier des Eintritts der Bad Nauheimer Schulen ins High-Speed-Zeitalter haben sich Jan Weckler, Landrat und Schuldezernent des Wetteraukreises, Klaus Kreß, Bürgermeister der Stadt Bad Nauheim und Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim auf dem Pausenhof der Grundschule eingefunden. Dr. Thorsten Reichel freut sich: „Mit der Solgrabenschule binden wir heute die erste öffentliche Schule Bad Nauheims ans Glasfasernetz an. Bis Anfang Oktober sind dann alle sechs kernstädtischen Schulen angeschlossen – und zwar mit Bandbreiten von 1000Mbit/s.“

Digitales Lernen und Arbeiten stellt Weichen für Zukunft 

Landrat und Schuldezernent Jan Weckler betont: „Die Digitalisierung im Bildungswesen steht bei uns im Landkreis ganz oben auf der Agenda. Im Rahmen des DigitalPakt Schule statten wir bis 2025 alle Wetterauer Schulen flächendeckend mit WLAN und interaktiven Schultafeln aus. Mit der Anbindung unserer Schulen ans Glasfasernetz stellen wir jetzt weitere Weichen für modernes und interaktives Lernen. Mit den Stadtwerken Bad Nauheim haben wir einen erfahrenen und kompetenten Partner vor Ort.“ Auch Nauheims Bürgermeister Klaus Kreß betont die Bedeutung der neuen High-Speed-Datenübertragung in der Stadt: „In Bad Nauheim sind wir mit unseren Stadtwerken sehr gut aufgestellt. Wir sorgen mit der flächendeckenden Versorgung unserer Bürgerinne und Bürger, aber auch unserer Schulen, für eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur.“

Das Glasfasernetz wächst

Die Stadtwerke Bad Nauheim haben jetzt bereits ihren zweitausendsten Kunden an ihr Glasfasernetz angeschlossen. Denn nicht nur Einrichtungen wie die privaten und staatlichen Schulen der Kurstadt gehen sukzessive ans Highspeed-Netz, sondern auch viele Privathaushalte – beispielsweise im neuen Quartier Bad Nauheim Süd. Ein bewährtes Team mit mittlerweile zehn Jahren Erfahrung in Technik, Vertrieb und Tiefbau kümmert sich bei den Stadtwerken um die kontinuierliche Erweiterung des Glasfasernetzes, das sich unterirdisch immer weiter durch die Kurstadt und ihre Ortsteile spannt.

Der Schulalltag wird digitaler – Die Stadtwerke Bad Nauheim haben mit der Solgrabenschule die erste öffentliche Schule ans Glasfasernetz angebunden. Zur Feier des Tages trafen sich (v.l.n.r.) Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, Matthias Wieliki, Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung und Öffentlichkeitsarbeit, Schulleiter Jörg Mathes und Jan Weckler, Landrat und Schuldezernent des Wetteraukreises.

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Ultraschnelles Laden für Bad Nauheim

Auf dem Stoll-Gelände können E-Mobilisten nun zügig Strom laden – Die Stadtwerke Bad Nauheim weihen ihre ersten beiden Schnelllader ein

Bad Nauheim. Auf die Plätze und zügig wieder los: E-Mobilisten, die an einer Schnellladesäule Strom laden, müssen die Weiterfahrt nicht lange herbeisehnen. Auf dem Parkplatz des neuen Fachmarktzentrums auf dem ehemaligen Stoll-Gelände laden zwei Schnellladesäulen die Akkus künftig im Eiltempo auf – damit gehen die ersten beiden Schnelllader der Stadtwerke Bad Nauheim in Betrieb. „Die E-Mobilität und eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur sind wichtige Bausteine für den Klimaschutz“, betont Klaus Tripke, Vertriebsleiter der Stadtwerke Bad Nauheim. Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, ergänzt: „Wirtschaftlich ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Stadtwerke aktuell nicht. Wir investieren dennoch, auch in die besonders kostenintensiven Schnelllader. Denn so stützen wir Bad Nauheim und die Region und sorgen dafür, dass die E-Mobilität bei uns weiter an Fahrt aufnimmt.“ Zur Finanzierung der beiden neuen Ladestationen hat sich das kommunale Unternehmen den Investor des Stoll-Geländes, die WERNER Projektentwicklung GmbH aus Fulda, ins Boot geholt. Klaus Diegelmann von der Wernergruppe freut sich: „Die neuen Schnelllader, bieten den Kunden des neuen Fachmarktzentrums einen echten Mehrwert und für unsere Mieter sind sie ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem sie sich vom Wettbewerb abheben“. Herr Tripke ergänzt: „Die Schnelllader an genau diesem Standort bringen viele Vorteile mit sich. Die Menschen können künftig auf dem Areal einkaufen oder im ansässigen Fitnessstudio trainieren, um anschließend mit vollen Batterien weiterzufahren. Zudem liegen die Schnelllader nahe der B3 und sind damit beispielsweise auch von Friedberg aus für einen Zwischenstopp gut erreichbar“. 

 

20 weitere Ladepunkte in Planung

Insgesamt vier Parkplätze sind nun auf dem Stoll-Gelände für E-Autos gekennzeichnet. An jeweils einer Ladestation können E-Mobilisten künftig an einer Typ-2-Ladesteckdose mit 22 Kilowatt normalladen und zusätzlich an der Schnellladesäule mit mehr als der doppelten Leistung Strom laden. „Ultraschnellladen ist immer mehr im Kommen und wichtig, damit E-Mobilisten auf Kurz- und Langstrecken flexibler unterwegs sind“, erklärt Klaus Tripke. Doch auch den Ausbau von Normalladern forcieren die Stadtwerke Bad Nauheim. Das kommunale Unternehmen hat bereits 16 Ladepunkte unter seiner Regie. Im kommenden Jahr sollen bis zu weitere 20 Ladepunkte hinzukommen.  

So klappt es mit dem Laden

Mit der Ladekarte der Stadtwerke laden Bad Nauheimer aktuell an allen AC Ladesäulen des kommunalen Unternehmens für 34 Cent pro Kilowattstunde (53 ct/kWh an DC Ladesäulen). Wer gleichzeitig Stromkunde der Stadtwerke ist, tankt vergünstigt für aktuell 30 Cent pro Kilowattstunde (51 ct/kWh an DC Ladesäulen). Die Ladekarte der Stadtwerke gibt es beim kommunalen Unternehmen in der Hohen Straße 14–18. Interessierte müssen persönlich zur Registrierung vorbeikommen und können die Ladekarte dann sofort mitnehmen. Zudem gibt es die Ladekarte demnächst als Smartphone-App. Neben der Möglichkeit, per Smartphone und Kreditkarte spontan zu laden, können E-Mobilisten an den beiden Stationen auf dem Stoll-Gelände auch über e-Roaming Strom tanken, etwa mit den Ladekarten von Plugsurfing oder EnBW.

In Bad Nauheim kann jetzt zügig Strom geladen werden. Möglich machen dies die beiden Schnelllader der Stadtwerke Bad Nauheim auf dem Stoll-Gelände.

v.l.n.r.: Dennis Zährl, Projektleiter Elektromobilität der Stadtwerke Bad Nauheim, Geschäftsführer Dr. Thorsten Reichel, Stadtwerke Bad Nauheim, Klaus Diegelmann, Geschäftsführer der Werner Projektentwicklung und Klaus Tripke, Leiter Vertrieb der Stadtwerke Bad Nauheim.

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