News im Bereich Energieversorgung

Ladekarten und mehr Stromtankstellen für Bad Nauheim

Bad Nauheim. Die Bundesregierung hat zum 1. Juli die Kaufprämie für reine Elektro-Pkw bis Ende 2020 auf 9.000 Euro erhöht. „Diesen Schub für die Elektromobilität wollen wir unterstützen und verstärken, indem wir den Umstieg auf E-Fahrzeuge nicht nur von der Ladeseite her attraktiver machen“, erklärt Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Die Stadtwerke haben in den vergangenen Wochen ihr bestehendes Ladenetz in der Kurstadt um zwei weitere Ladepunkte am Rathaus und zwei in der Garage am Park in den Kollonaden auf insgesamt zehn erweitert. Die bestehenden Ladesäulen am Rathaus und am Stadtwerke-Gebäude in der Hohe Straße sind zudem modernisiert. „Die neue Technik ist sicherer und funktioniert sehr zuverlässig“, informiert Dennis Zährl, E-Lotse und Projektleiter E-Mobilität bei den Stadtwerken. Auch in der Tiefgarage Kollonaden laden E-Mobilisten nun nach dem neuesten Stand der Technik an zwei Ladepunkten. Darüber hinaus bieten die Stadtwerke ab sofort passende Ladekarten für E-Mobilisten an. An allen Ladesäulen des kommunalen Unternehmens laden Bad Nauheimer damit für 34 Cent pro Kilowattstunde. Wer gleichzeitig Stromkunde der Stadtwerke ist, tankt vergünstigt für 30 Cent pro Kilowattstunde.

Ein dichtes und gut funktionierendes Ladenetz sei Voraussetzung dafür, mehr Menschen für den Umstieg auf klimaschonende Antriebe zu motivieren, meint der Geschäftsführer. Hierfür setzen sich die Stadtwerke Bad Nauheim ein. „Vom Gelingen der Energiewende – wofür die Verkehrswende ein wichtiges Modul ist – hängt unsere künftige Lebensqualität entscheidend ab“, betont Peter Drausnigg. Als kommunales Unternehmen seien die Stadtwerke mit verantwortlich, die Stadtentwicklung durch innovative Lösungen zu fördern. „In Bad Nauheim kümmern wir uns darum, den Weg für eine emissionsarme Zukunft der Mobilität zu ebnen“, ergänzt Dennis Zährl. Die Ladesäulen am Rathaus und am Stadtwerke-Gebäude verfügen nach der technischen Erneuerung über vier beziehungsweise zwei Ladepunkte mit einer installierten Leistung von 22 Kilowatt. Neben der Möglichkeit, per Smartphone und Kreditkarte spontan zu laden, können E-Mobilisten an den beiden Stationen über die Stadtwerke-Ladekarte sowie über e-Roaming Strom tanken, etwa mit den Ladekarten Plugsurfing, Hubject, TankE-Netzwerk. Die Ladekarte der Stadtwerke gibt es beim kommunalen Unternehmen in der Hohe Straße 14-18. Interessierte müssen persönlich zur Registrierung vorbeikommen und können die Ladekarte dann sofort mitnehmen.

Auch in der Garage am Park in den Kollonaden können E-Mobilisten in Bad Nauheim zuverlässig laden. E-Lotse Dennis Zährl (links) und Vertriebsleiter Klaus Tripke (rechts) von den Stadtwerken machen vor, wie das geht.

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E-Carsharing nimmt wieder Fahrt auf

„Sharing ist Caring“, heißt es nun abermals in Bad Nauheim. Die klimafreundlichen Elektrofahrzeuge der Stadtwerke und der Stadt können wieder beim Carsharing gebucht werden. Die Vorteile der Stadtflitzer liegen auf der Hand: „Elektrofahrzeuge sind leise, effizient und umweltfreundlich. Wenn sich zusätzlich viele Menschen ein solches Auto teilen, reduziert sich der ökologische Fußabdruck weiter“, betont Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Damit die Fahrzeuge auch unter den aktuellen Bedingungen bedenkenlos geteilt werden können, haben die Stadtwerke die Corona-Pause genutzt, um ein maßgeschneidertes Hygienekonzept aufzustellen und umzusetzen. In den Autos befinden sich Desinfektionsmittel und wichtige Hygiene-Hinweise für alle Insassen. Und damit noch mehr Menschen nachhaltig von A nach B gelangen, gibt es zudem Verstärkung für die Bad Nauheimer E-Carsharing-Flotte. Es stehen jetzt drei Fahrzeuge zur Verfügung – eines der drei rund um die Uhr. 

 Drei E-Autos für Bad Nauheim

Insgesamt drei VW e-Golf der neuesten Generation mit über 200 Kilometern Reichweite können via App gebucht werden. „Unsere Testphase mit zwei Fahrzeugen war sehr erfolgreich“, sagt Klaus Tripke, Leiter des Vertriebs der Stadtwerke Bad Nauheim, und ergänzt: „Die Nachfrage nach unserem Carsharing-Service war in den vergangenen Wochen bedingt durch Corona besonders groß. Gerade Menschen, die sonst den öffentlichen Nahverkehr nutzen, wollten lieber auf Carsharing umsteigen und damit eine eventuelle Ansteckung minimieren.“ Darum stellen die Stadtwerke nun ein drittes E-Fahrzeug 24/7 zur Verfügung und planen einen zügigen Ausbau der Flotte sowie der Standorte. Zwei der E-Autos sind sogenannte Ankerfahrzeuge. Sie werden während der Woche tagsüber für Dienstfahrten der Mitarbeiter der Stadtwerke und Stadt genutzt. Wochentags, ab 17 Uhr bis 6 Uhr morgens am Folgetag sowie am Wochenende können alle Interessierten die Ankerfahrzeuge fahren. Zudem steht ihnen jetzt das dritte Flottenmitglied rund um die Uhr zur Verfügung. Zu finden sind die Fahrzeuge zum einen am E-Carsharing-Standort am Rathaus am oberen Ende der Parkstraße und vor dem Gebäude der Stadtwerke an der Hohen Straße 14–18.

Die E-Autos sind schon von Weitem zu erkennen, denn sie tragen die auffällige Aufschrift „Die Zukunft ist elektrisch – der Umwelt zuliebe“. „Damit soll auch das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität bei den Leuten gesteigert werden“, erklärt Peter Drausnigg und ergänzt: „Um den Klimaschutz entscheidend voranzubringen, brauchen wir klimaneutrale und praktische Lösungen für den Verkehrssektor. Unser E-Carsharing ist eine solche Lösung.“ Vor allem in städtischen Neubaugebieten seien geteilte Autos wirtschaftlich attraktiver und ökologisch sinnvoller als eigene PKW.

 Fahrzeug mieten leicht gemacht

Wer das E-Carsharing-Angebot der Stadtwerke nutzen möchte, legt sich einmalig ein kostenfreies Benutzerkonto an unter www.mein-ECarSharing.de. Im Anschluss können die Nutzer im App- oder Playstore die „mobileeee-App“ herunterladen. Nachdem der Führerschein von den Stadtwerken geprüft wurde, kann die Fahrt auch schon losgehen. Mit der App kann ein verfügbares Fahrzeug gebucht und vor Ort geöffnet werden. Der Autoschlüssel befindet sich dann im Handschuhfach. Zudem liegen zwei Ladekabel sowie eine Ladekarte mit einem RFID-Chip im Auto. Wenn die Akku-Kapazität einen bestimmten Wert unterschreitet, kann das Fahrzeug an einer der Ladesäulen in Bad Nauheim mit Strom betankt werden. „Wir bauen auch die Infrastruktur für Ladesäulen stetig aus. Unser Ziel ist, die Elektromobilität in Bad Nauheim voranzubringen, und dazu braucht es eben auch mehrere Ladepunkte“, erklärt Dennis Zährl, Projektleiter E-Mobilität der Stadtwerke Bad Nauheim.

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Test für Bad Nauheims Trinkwassernetz

Ab Montag (21. September) testen die Stadtwerke Bad Nauheim ihr Trinkwassernetz auf Herz und Nieren. Ziel der Rohrnetzprüfung ist, die Leistungsfähigkeit des Netzes zu messen, um daraus Rückschlüsse für mögliche Anpassungen zu ziehen. Dazu werden im gesamten Netzgebiet sogenannte Datenlogger installiert, anschließend werden kontrolliert Hydranten geöffnet, um die Abnahmemenge und -geschwindigkeit künstlich zu erhöhen. Das simuliert Druckschwankungen, wie sie beispielsweise bei einem Löschvorgang auftreten können. Die Feuerwehr nutzt üblicherweise das Rohrnetz der Trinkwasserversorgung als Quelle für Löschwasser. Die Leistungsmessung führen die Stadtwerke ab Montag für vier Tage sowohl tagsüber als auch in den frühen Abendstunden durch. Das Netzgebiet ist dazu in verschiedene Zonen aufgeteilt und wird abschnittsweise analysiert. „Wir investieren kontinuierlich in unsere Infrastruktur und entwickeln sie weiter, damit Bad Nauheim auch morgen noch sicher versorgt ist“, sagt Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Dazu gehört auch, sich auf zunehmende Wetterextreme vorzubereiten. „Die Hitzeperioden von 2018 und 2019 machen den Klimawandel zunehmend real. Darauf bereiten wir uns vor“, erklärt Jens Schikowski, Wassermeister der Stadtwerke Bad Nauheim, und ergänzt: „Die gewonnenen Daten werden uns helfen, unser Leitungsnetz noch effizienter zu betreiben sowie für den Ernstfall optimal gerüstet zu sein.“

 

Während der Rohrnetzprüfung kann es zu Druckschwankungen im Netz kommen, auch Trübungen können auftreten: Durch die höheren Fließgeschwindigkeiten können sich Ablagerungen im Netz lösen und das Wasser eintrüben. Dabei handelt es sich um Eisen- und Manganrückstände, die natürlicherweise im Wasser vorkommen und sich an den Innenwänden anlagern. „Diese Stoffe sind gesundheitlich vollkommen unbedenklich, sie verändern lediglich Aussehen und Geschmack des Wassers“, betont der Stadtwerke-Chef. Bei Fragen können sich Netzkunden unter der Telefonnummer 06032 807-888 direkt an die Stadtwerke wenden.

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Kalte Nahwärme: Energiezentrale eingeweiht

Größter Erdwärmekollektor Deutschlands – Vertreter aus Politik und Gesellschaft eröffnen Energiezentrale für CO2-freies Smart-City-Quartier

Bad Nauheim. In Bad Nauheim ist ein Leuchtturmprojekt zur Energiewende fertiggestellt: Am Freitag (28. August) haben die Stadtwerke Bad Nauheim im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik und Gesellschaft die Energiezentrale des größten Kalte-Nahwärme-Projekts Deutschlands feierlich eingeweiht. „Die Energiezentrale bildet den operativen Kern des Kalte-Nahwärme-Systems. Der bundesweit größte Erdkollektor sorgt dafür, dass mehr als 1.000 Menschen ihre Gebäude klimaneutral heizen und kühlen“, erläuterte Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Gemeinsam und unter Einhaltung des Corona-Abstands haben er, Schirmherrin Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Klaus Kreß, Bürgermeister von Bad Nauheim und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, das rote Band vor der Energiezentrale durchgeschnitten und diese feierlich in Betrieb genommen. „Wir zeigen in Bad Nauheim Süd beispielhaft, wie Wohnkomfort, Klimaschutz und Digitalisierung ineinandergreifen. Die Einweihung der Energiezentrale ist ein weiterer Meilenstein für das smarte Wohnviertel“, freute sich Bürgermeister Klaus Kreß.

v.l.n.r.: Prof.Dr.-Ing. Volker Stockinger, Klaus Kreß, Lucia Puttrich, Peter Drausnigg, Armin Häuser.

„Je mehr Menschen sich rund um den Globus bemühen, den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen zu reduzieren, umso besser für alle. Denn Klima ist global“, betonte Lucia Puttrich, Schirmherrin des Projekts zum CO2-freien Smart-City-Quartier, in ihrer Rede. Bei der Umsetzung beteiligen sich neben den Stadtwerken Bad Nauheim die enisyst GmbH und die Consolinno Energy GmbH unter der wissenschaftlichen Begleitung der Technischen Hochschule Nürnberg, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie der Technische Universität Dresden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das angegliederte Forschungsprojekt „KNW-opt“ mit rund 4 Millionen Euro. „Innovationen brauchen Förderung, um ihnen zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen und wichtige Erkenntnisse daraus zu gewinnen. Wir haben mit dem Quartier in Bad Nauheim Süd ein Leuchtturmprojekt für die innovative Wärme- und Kälteversorgung durch oberflächennahe Geothermie. Die systematische wissenschaftliche Begleitung ist sehr wichtig“, sagte Peter Drausnigg.

Wohnkomfort, Klimaschutz und Digitalisierung greifen ineinander

„Das Quartier ist als Smart City gestaltet – also effizienter, grüner, sozial inklusiver und technologisch fortschrittlicher als das, was wir kennen. So sieht nachhaltiges und komfortables Zukunftswohnen aus“, freute sich Bürgermeister Klaus Kreß. Doch wie funktioniert die zukunftsweisende Wärme- und Kälteversorgung in dem Quartier in der hessischen Kurstadt nördlich von Frankfurt? Mithilfe sogenannter Boden-Klima-Tauscher und einer umweltfreundlichen Trägerflüssigkeit wird dem Erdreich Wärme aus einer Tiefe von eineinhalb und drei Metern entzogen. Anschließend wird die Trägerflüssigkeit über ein mehrere Kilometer langes Netz zu den einzelnen Gebäuden transportiert. Die Stadtwerke Bad Nauheim installieren und betreiben in den Neubauten hocheffiziente Wärmepumpen, welche die Wasservorlauftemperatur von etwa 10 Grad auf 55 Grad für das Trinkwarmwasser sowie auf 35 Grad für die Fußbodenheizung erhöhen. Im Sommer funktioniert dieses System genau umgekehrt. Statt zu heizen, können die Gebäude auf natürliche Weise gekühlt und dadurch auf einen zusätzlichen Einsatz von Klimageräten verzichtet werden. Das Smart-City-Quartier bietet seinen Bewohnern weitere Vorteile: Hier stehen digitale Technologien im Fokus, um Leben und Arbeiten einfacher, komfortabler, energieeffizienter und umweltschonender zu gestalten. Alle Gebäude verfügen über einen Anschluss an das Glasfasernetz. Bauherren können daher Smart-Home-Lösungen realisieren, die sich per App einfach steuern lassen.

Energiezentrale im Detail

In der Energiezentrale befinden sich nicht nur Netzpumpen und Ausdehnungsgefäße, die das Wasser-Glykol-Gemisch in den Rohren in Bewegung halten. Dort läuft auch die komplette Steuerungstechnik der angeschlossenen Haushalte zusammen. Während der Forschungszeit laufen die Daten aus Bodenfühlern, Grundwasserwassermessstellen und den Temperaturfühlern der Sole in der Energiezentrale zusammen und werden in einer Cloud gebündelt, auf die die Forschungspartner in Echtzeit Zugriff haben.

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Drausnigg führt Stadtwerke in die Zukunft

Aufsichtsrat des kommunalen Unternehmens verlängert vorzeitig Vertrag des Stadtwerke-Chefs ‒ Umbau des Energieversorgers schreitet fort

Bad Nauheim. Peter Drausnigg formt die Stadtwerke Bad Nauheim zu einem modernen, innovativen Dienstleister für smarte Energielösungen. Diesen eingeschlagenen Weg bestätigt der Aufsichtsrat des kommunalen Unternehmens und verlängert den Vertrag des Stadtwerke-Chefs vorzeitig um weitere drei Jahre. „In den vergangenen vier Jahren hat Peter Drausnigg seit Amtsantritt die Stadtwerke komplett umgebaut, fit für die Aufgaben der Energiezukunft gemacht und wegweisende Projekte auf den Weg gebracht“, begründet Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Kreß die Entscheidung des Gremiums. Peter Drausnigg freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen: „Klimawandel und Digitalisierung erfordern fundamental neue Ansätze. Außerdem arbeiten wir auf Hochtouren, damit Bad Nauheim im Wettbewerb um Fachkräfte und als attraktiver Wohnort weiterhin die Nase vorn hat.“ Dazu hat der gebürtige Karlsruher das Unternehmen in den vergangenen Jahren neu ausgerichtet. In dieser Zeit konnten die Stadtwerke ihren Umsatz um ein Drittel erhöhen, die Zahl der Glasfaserkunden sogar verzehnfachen auf jetzt über 2.000.

Innovative Gesamtsysteme für Ein- und Mehrfamilienhäuser und smarte Energielösungen stehen im Zentrum der neuen Geschäftsfelder des Unternehmens. „Wir sind heute Anbieter von ganzheitlichen Lösungen, die weit über die reine Energieversorgung hinaus gehen“, verweist er auf Leuchtturmprojekte wie die CO2-neutrale Kalte Nahwärme im Baugebiet Bad Nauheim Süd oder mehrere bereits umgesetzte Energiekonzepte für Mehrfamilienhäuser. „Für die Stadt der Zukunft schaffen wir heute die Voraussetzungen: mit Mobilitätsangeboten, öffentlich verfügbarem WLAN und einem flächendeckenden Glasfasernetz in der Stadt. Dazu nutzen wir die Chancen der Digitalisierung zum Wohl der Region“, erläutert er.

Peter Drausnigg, Geschäftsführer Stadtwerke Bad Nauheim

Zukunftsstadt Bad Nauheim

Auf dem Weg in die Smart City stehen digitale Technologien im Fokus, um Leben und Arbeiten einfacher, komfortabler, energieeffizienter und umweltschonender zu gestalten. Egal ob Smart Home, autonomes Fahren, intelligente Energiezähler, cleveres Parkraummanagement oder vernetzte Abfallwirtschaft: Für all das braucht es eine starke, stabile und digitale Infrastruktur. Dafür bauen die Stadtwerke ein flächendeckendes Funknetz mit LoRaWAN, kurz für Long Range Wide Area Network, auf. Dabei spielt Glasfaser eine entscheidende Rolle: Durch die ultraschnelle Datenübertragung werden Anwendungen wie Echtzeit-Übertragung von Verbrauchs- und Erzeugungs- oder Verkehrsinformationen erst möglich und schaffen so die Voraussetzungen für Energie- und Mobilitätskonzepte von morgen. „Bad Nauheim soll auch in Zukunft Kurstadt bleiben. Die Luftqualität können wir mit emissionsarmer Mobilität nachhaltig schützen“, betont Peter Drausnigg. Die Verfügbarkeit von ultraschnellen Datenleitungen spiele darüber hinaus für die Entwicklung des Standorts eine bedeutende Rolle. Das Know-how im Aufbau und Betrieb von Glasfasernetzen findet auch über die kommunalen Grenzen hinweg Anklang: In einer interkommunalen Kooperation mit den Stadtwerken Friedberg wird auch die Nachbarkommune ans Nauheimer Glasfasernetz angeschlossen.

Sichere Versorgung oberste Priorität

„Auch wenn wir uns an vielen Stellen auf noch unerprobtes Terrain begeben, gilt: Die Sicherheit der Energie- und Wasserversorgung steht an oberster Stelle“, betont der 55-Jährige. Beispiele dafür seien etwa die Verstärkung der Leitungen, um das Stoll-Gelände zu erschließen, oder die Investitionen in neue Gasleitungen.

 

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