Stadtwerke Bad Nauheim sanieren Kammer des Trinkwasserhochbehälters in der Königsberger Straße – Investition von rund 600.000 Euro

Frischekur für Trinkwasserspeicher

Bad Nauheim. Die Stadtwerke Bad Nauheim erneuern ab Anfang Mai die dritte von vier Wasserkammern des größten Trinkwasserhochbehälters der Stadt in der Königsberger Straße. Gearbeitet wird im laufenden Betrieb und voraussichtlich für ein halbes Jahr. Mit der Sanierung investiert das Unternehmen rund 600.000 Euro in die Versorgungssicherheit Bad Nauheims.

Der Hochbehälter fasst rund 6.000 Kubikmeter Trinkwasser. Das sind umgerechnet sechs Millionen Liter, verteilt auf vier Kammern. Der Speicher versorgt vor allem die Bürgerinnen und Bürger der Kernstadt mit Trinkwasser. Die ersten zwei Kammern des Hochbehälters hatten die Stadtwerke Bad Nauheim bereits vor einigen Jahren erneuert. „Die Sanierung ist Teil unserer langfristigen Investitionsstrategie in die Bad Nauheimer Trinkwasserversorgung“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Thorsten Reichel und ergänzt: „Damit die Bürgerinnen und Bürger stets bestes Trinkwasser zur Verfügung haben, prüfen und erneuern wir regelmäßig die Anlagen und Rohrleitungen unseres Trinkwassernetzes.“

Im ersten Schritt der Sanierung werden der Anstrich von der Decke entfernt sowie die Fliesen von Boden und Wänden abgeschlagen. Anschließend erhalten alle Wände eine spezielle Verkleidung aus mineralischem Spritzmörtel. Ebenfalls saniert wird der Einstieg in die Wasserkammer. Zum Ende der Bauarbeiten wird die Kammer vollständig desinfiziert, frisch befüllt und kann wieder in Betrieb gehen.

Durchfahrt und Parken in der Königsberger Straße eingeschränkt

Während der Bauarbeiten wird die Königsberger Straße im Umfeld des Behälters eingeschränkt befahrbar sein. Auch Parkflächen werden teilweise wegfallen. Entsprechende Verkehrshinweise werden ausgeschildert. Zeitweise könne es nach Angaben der Stadtwerke auch etwas lauter werden. „Wir sanieren zwar überwiegend im Inneren des Behälters und natürlich nur zu den üblichen Arbeitszeiten“, erklärt Wassermeister und Projektleiter Jens Schikowski. Der Baustellenverkehr oder auch das Abschlagen der Fliesen zu Beginn der Arbeiten seien aber nicht geräuschlos möglich. „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich halten“, verspricht Jens Schikowski. Der Zugang zu den Grundstücken sei wie gewohnt möglich.

Zurück