News im Bereich Energieversorgung

V. l. n. r. Torsten Oesteritz, Stv. Leiter Feuerwache, Bürgermeister Klaus Kreß, Stefan Reichert, Fachdienstleiter Ordnung, Sicherheit und Brandschutz, Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, Dominic Rupp, Stadtwerke Bad Nauheim

Highspeed für Bad Nauheimer Blaulichtkräfte

Auf Nummer sicher gehen jetzt die Freiwillige Feuerwehr und die Johanniter der Kurstadt. Die Stadtwerke Bad Nauheim haben die beiden Organisationen vor Kurzem an das Glasfasernetz angeschlossen. „Die Freiwillige Feuerwehr und die Johanniter sind für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger künftig mit Hochgeschwindigkeit unterwegs, und das nicht nur auf ihren Einsätzen“, freut sich Bad Nauheims Bürgermeister Klaus Kreß. „Die Digitalisierung hat in allen Lebensbereichen deutlich an Bedeutung und Dynamik gewonnen. Wir freuen uns, mit dem Glasfaseranschluss einen kleinen Teil mit großer Wirkung dort beitragen zu können, wo sich Menschen für die Sicherheit ihrer Mitmenschen einsetzen“, sagt Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Die Feuerwehr und auch die Johanniter waren zuvor bereits an das Internet angeschlossen und sind mit dem hinzugekommenen Glasfaseranschluss nun redundant aufgebaut. Ziel war, neben einer schnelleren Internetverbindung auch für einen größeren Ausfallschutz zu sorgen.

 „Besondere Einsatzlagen, ganz gleich, ob bei Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst, bringen einen erhöhten Kommunikationsbedarf mit sich“, erläutert Sascha Richter, Betriebsstellenleiter der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Regionalverband Rhein-Main, und ergänzt: „Wir gehen mit einer doppelten Anbindung nicht nur auf Nummer sicher, sondern können mit einer Bandbreite von 200/100Mbit schneller und effizienter arbeiten.“ Die technischen Gegebenheiten würden nunmehr einen stabilen und reibungslosen Zugriff auf Daten ermöglichen. Auch die Freiwillige Feuerwehr Bad Nauheim erhielt einen Zugang zur Datenautobahn: „Unser Löschkommando ist künftig mit einem leistungsfähigen Dark-Fiber-Anschluss zum Rathaus auf der Überholspur“, sagt Wolfgang Löffler, Stadtbrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr Bad Nauheim. Mit einem sogenannten Dark-Fiber-Anschluss lässt sich eine direkte Verbindung zwischen zwei Standorten herstellen, wie beispielsweise zwischen dem Rathaus und der Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr Bad Nauheim. „Wir arbeiten mit sensiblen Daten. Darum ist ein Höchstmaß an IT-Sicherheit wichtig“, betont der Stadtbrandinspektor und erklärt, warum ein Glasfaseranschluss die Arbeit der Feuerwehr erleichtert: „Eine ausführliche Lagefeststellung und Informationsgewinnung sind das A und O vor einem Einsatz. Dadurch können wir die richtigen Maßnahmen an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit einleiten.“ Als Beispiel nennt er Starkregenereignisse, bei denen die Einsatzkräfte Informationen wie Wetterdaten, Kartenmaterial, Adressen oder Kontaktdaten heranziehen. „Da können wir nicht lange auf die Übertragung warten“, erklärt Wolfgang Löffler. Und auch während eines Einsatzes werden Daten, wie Bilder, Berichte, Meldungen und Befehle ausgetauscht, um die Gesamtlage im Blick zu behalten und zu kommunizieren. „Gerade im vergangenen Jahr haben wir festgestellt, wie wichtig stabile und leistungsfähige Datenleitungen sind. Video- und Telefonkonferenzen oder Online-Schulungen der Kameraden laufen mit dem jetzigen Anschluss reibungslos“, freut sich Wolfgang Löffler.

Weiterlesen …

Synergien bündeln für die Region

Bad Nauheim. Wie können wir uns gegenseitig inspirieren? Was können wir voneinander lernen für eine nachhaltige Energiezukunft? Diesen Fragen widmeten sich Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, und Vertreter des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain. Der Austausch fand vor wenigen Wochen mit Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, und Dr. Kirsten Schröder-Goga, Abteilungsleiterin Klima, Energie und Nachhaltigkeit, statt. „Wir haben das gleiche Ziel – eine umweltfreundliche, lebenswerte Zukunft, die den Herausforderun-gen des Klimawandels gewachsen ist“, betont Dr. Thorsten Reichel. In den vergangenen Wochen haben sich die Stadtwerke und der Regionalverband zusammengetan, um Syner-gien zu bündeln. Rouven Kötter betont: „Wir können beispielsweise vom Kalte-Nah-wärme-Projekt in Bad Nauheim Süd vieles lernen und es als Blaupause nutzen.“
Beim Regionalverband FrankfurtRheinMain erstellen rund 120 Mitarbeitende eine Mobili-tätsstrategie für die Region, unterstützen den Erhalt von Streuobstwiesen, entwickeln Digitalisierungsstrategien und schreiben das Regionale Energiekonzept FrankfurtRheinMain fort. Warum das wichtig ist, erklärt Rouven Kötter: „Gerade die Ballungsräume und Metropolregionen entwickeln sich zu den wirtschaftlich starken, innovativen und treibenden Kräften unseres Landes. Das hat zur Folge, dass immer mehr Menschen zu uns kommen und damit auch die Herausforderungen wachsen.“ Wohnungsdichte, größere Erholungs-gebiete, Mobilität und Klimawandel nannte er als Beispiele für wichtige Themen, die mit innovativen Konzepten gemeistert werden müssen. „Ein richtungsweisendes Projekt in Sachen nachhaltiger Wärmeversorgung wurde in Bad Nauheim Süd umgesetzt. Mit der innovativen Wärme- und Kälteversorgung durch oberflächennahe Geothermie können wir so manchen Herausforderungen etwas entgegensetzen“, sagt Rouven Kötter.


Gemeinsam für umweltschonende Energiezukunft

Das Kalte-Nahwärme-Projekt in Bad Nauheim Süd machte überregional auf sich aufmerk-sam: Denn dort sorgt ein Erdkollektor mit einer 22.000 Quadratmeter großen Kollektorfläche dafür, dass mehr als 1.000 Menschen ihre Gebäude klimaneutral heizen und kühlen können – CO2-frei. Mithilfe sogenannter Boden-Klima-Tauscher und einer umwelt-freundlichen Trägerflüssigkeit wird dem Erdreich Wärme entzogen. Die Flüssigkeit wird schließlich über eine mehrere Kilometer lange Leitung zu den einzelnen Gebäuden trans-portiert. Die Stadtwerke Bad Nauheim betreiben in den Neubauten hocheffiziente Wärmepumpen, welche die Wasservorlauftemperatur von etwa 10 Grad auf 55 Grad für das Trinkwarmwasser sowie auf 35 Grad für die Fußbodenheizung erhöhen. Im Sommer funktioniert dieses System umgekehrt: Statt zu heizen, können die Gebäude auf natürliche Weise gekühlt werden. Energie erlebbar machen – das ist das Ziel des Regionalverbands. „Damit wollen wir ein stärkeres öffentliches Bewusstsein für das Thema Energie schaffen. Die Projekte sollen die Menschen der Region dazu anregen, Teil dieser Wende und selbst aktiv zu werden“, erklärt Rouven Kötter. Das Kalte-Nahwärme-Projekt in Bad Nauheim Süd findet künftig einen Platz im Konzeptinals Teil der Initiative „Energie erleben – Klimaschutz in der Region FrankfurtRheinMain“. und im Veranstaltungskalender des Verbandes. „Wir freuen uns darüber, wenn das Projekt zum Thema gemacht wird und den Menschen damit nachhaltige Wege aufgezeigt werden. Denn je mehr Menschen sich gemeinsam engagieren, den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen zu reduzieren, umso besser für alle“, betont Dr. Thorsten Reichel.


Mehr Informationen zu den Projekten gibt es unter www.energieerleben.de.

 


Gemeinsame Sache für lebenswerte Zukunft: V.l.n.r. Sebastian Böck, Projektleiter des Kalte-Nahwärme-Projekts, Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, und Dr. Kirsten Schröder-Goga, Abteilungsleiterin Klima, Energie und Nachhaltigkeit, tauschten sich vor wenigen Wochen zu nachhaltiger Mobilität aus

Weiterlesen …

Bad Nauheimer Mobilitätszukunft mitgestalten

Bad Nauheim. Zukunftsfähig, umweltfreundlich und bürgernah – so soll die Bad Nauheimer Mobilität aussehen. Die Stadtwerke Bad Nauheim und die Stadtverwaltung arbeiten im kommunalen Schulterschluss und mit der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger an einem Konzept für die Verkehrsentwicklung. „Das Ziel ist, dass wir mit innovativen, nachhaltigen Ideen für die Herausforderungen im Verkehrssektor gewappnet sind. Dazu gehören neben dem Klimawandel auch der demografische Aspekt sowie die Digitalisierung“, sagt Bürgermeister Klaus Kreß. Damit alle Bad Nauheimer von Anfang an die Mobilitätszukunft mitgestalten können, geht am 5. Juli eine Bürgerbeteiligungs-Plattform online. Dort können alle Bürgerinnen und Bürger vier Wochen lang ihre Meinungen, Vorschläge, Hinweise und Anregungen rund um den Bad Nauheimer Verkehr eintragen und diskutieren. „Die Beteiligung der Bad Nauheimer ist essenziell für die Erstellung eines bedarfsgerechten Verkehrskonzeptes“, unterstreicht Peter Krank, Bad Nauheims Erster Stadtrat und Verkehrsdezernent, und ergänzt: „Die Bürgerinnen und Bürger sind diejenigen, die hier tagtäglich unterwegs sind. Sie wissen am besten, an welchen Stellen es Optimierungsbedarf gibt.“ Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim betont zudem: „Auch ist uns wichtig, die individuellen Anforderungen zu berücksichtigen. In der Stadt sind die Gegebenheiten andere als im Umland.“ Der öffentliche Nahverkehr solle dabei als Rückgrat der öffentlichen Mobilität fungieren. Die Fortbewegung in der Stadt müsse attraktiver und effizienter werden. Möglich mache dies auch die bessere Verknüpfung zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln.

Mitmachen – Die Bad Nauheimer sind gefragt

Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer oder Bürgerinnen und Bürger, die mit den Öffentlichen unterwegs sind – vom 5. Juli bis zum 1. August können sich alle im Online-Portal äußern, die Anmerkungen oder Anregungen zum Bad Nauheimer Verkehr haben. Um auf die Bürgerbeteiligungs-Plattform aufmerksam zu machen, verteilen die Stadtverwaltung und die Stadtwerke derzeit in ganz Bad Nauheim Flyer und Informationsmaterial. Die Bad Nauheimer können dann entweder den QR-Code auf dem Flyer scannen oder auch ganz einfach unter www.bad-nauheim.de/mobil mitmachen. Sie haben die Möglichkeit online selbst eine Idee einzutragen oder einen bereits bestehenden Kommentar zu bewerten. Beim Klick auf „Idee eintragen“ öffnet sich eine interaktive Landkarte, in der eine Anregung an der gewünschten Stelle platziert werden kann. Um eine Idee einzutragen, wird nichts weiter benötigt als eine E-Mailadresse. Zur Authentifizierung bekommen die Teil-nehmenden eine E-Mail mit Bestätigungslink zugeschickt und wenig später ist die Idee dann online.

Gemeinsam für nachhaltige Mobilität in Bad Nauheim

„Neue Mobilitätslösungen und alternative Antriebe sind wichtige Bausteine für das Gelingen der Energiewende“, betont Peter Krank und fügt hinzu: „Von der Reduktion des motorisierten Individualverkehrs hin zur Stärkung und Verknüpfung von öffentlichem Verkehr, Rad- und Fußverkehr – es gibt viele Optionen, die wir gemeinsam prüfen und umsetzen müssen.“ Dazu haben sich die Kommune und Stadtwerke Bad Nauheim alle Fraktionsvorsitzenden sowie weitere Organisationen und Verbände zur aktiven Unterstützung ins Boot geholt. In den kommenden Wochen wird es Informationsveranstaltungen für die Partner geben. „Im ersten Schritt freuen wir uns nun auf eine rege Teilnahme von Bad Nauheims Bürgerinnen und Bürger. Denn nur gemeinsam finden wir neue Mobilitätsmöglichkeiten“, sagt Klaus Kreß.


V.l.n.r. Yuge Lei-Chillery, Referentin für Nachhaltigkeit und Klimaschutz der Stadt Bad Nauheim, Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer Stadtwerke Bad Nauheim, Simone Güldner, Bereichsleiterin Finanzen Stadtwerke Bad Nauheim, Peter Krank, Erster Stadtrat Bad Nauheim, Annette Wetekam, Bereichsleiterin Unternehmensentwicklung und Kommunikation Stadtwerke Bad Nauheim, Tobias Kolckhorst, Fachdienstleiter für Tiefbau und Verkehrsplanung der Stadt Bad Nauheim, Stefan Reichert, Fachdienstleiter Ordnung, Sicher-heit und Brandschutz der Stadt Bad Nauheim, Carina God, Referentin der Geschäftsführung Stadtwerke Bad Nauheim

Weiterlesen …

Weitere Auszeichnung für CO2-freie Quartierslösung

Bad Nauheim. Erneut auf dem Siegertreppchen: Die Stadtwerke Bad Nauheim sind gestern (23. Juni 2021) mit dem Innovationspreis des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) ausgezeichnet worden. In Bad Nauheim Süd versorgen die Stadtwerke rund 400 Wohneinheiten mit klimaneutraler Wärme und Kälte, dies hat auch die Fachjury überzeugt. Das wegweisende Wärmeversorgungsprojekt, dessen Kernelement der größte doppellagige Erdwärmekollektor Deutschlands ist, wird damit bereits zum zweiten Mal prämiert. „Die Auszeichnung bestätigt uns in unserem Ansatz, die Energiewende nachhaltig zu prägen und mitzugestalten. Mit Projekten wie in Bad Nauheim Süd möchten wir Eckpfeiler für eine lebenswerte, nachhaltige Zukunft unserer Städte und Gemeinden setzen“, sagt Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim.

Komfort, Klimaschutz und Digitalisierung greifen ineinander

„Als neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim möchte ich mit Engagement und Mut den innovativen Kurs meines Vorgängers Peter Drausnigg fortführen, der dieses Leuchtturm-Projekt mit Überzeugung und Tatkraft initiiert und vorangetrieben hat. Ich freue mich über diese Auszeichnung und nehme sie auch in seinem Namen und all derer entgegen, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben“, erläutert Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Die Stadtwerke Bad Nauheim versorgen das Neubaugebiet Bad Nauheim Süd mit einer innovativen, CO2-neutralen Wärmelösung. Der größte Erdwärmekollektor Deutschlands entzieht mithilfe sogenannter Boden-Klima-Tauscher und einer umweltfreundlichen Trägerflüssigkeit dem Erdreich Wärme. Anschließend wird die Trägerflüssigkeit über eine mehrere Kilometer lange Leitung zu den einzelnen Gebäuden transportiert. Die Stadtwerke Bad Nauheim installieren und betreiben in den Neubauten hocheffiziente Wärmepumpen, welche die Wasservorlauftemperatur von etwa 10 Grad auf 55 Grad für das Trinkwarmwasser sowie auf 35 Grad für die Fußbodenheizung erhöhen. Im Sommer funktioniert dieses System genau umgekehrt. Statt zu heizen können die Gebäude auf natürliche Weise gekühlt werden. Das Smart-City-Quartier bietet seinen Bewohnern weitere Vorteile: Hier stehen digitale Technologien im Fokus, um Leben und Arbeiten einfacher, komfortabler, energieeffizienter und umwelt-schonender zu gestalten. Alle Gebäude verfügen über einen Anschluss an das Glasfasernetz und machen damit energieeffiziente Smart-Home-Lösungen möglich.

Preis für herausragende Innovationen

Die VKU-Preisverleihung fand in diesem Jahr pandemiebedingt als digitale Veranstaltung am „Tag der Daseinsvorsorge“ statt. Mit dem Innovationspreis zeichnet der VKU alle zwei Jahre kommunale Unternehmen für ihre herausragenden Innovationen aus. In diesem Jahr hatten sich mehr als 30 Unternehmen beworben, aus denen der VKU insgesamt fünf Preisträger aus fünf verschiedenen Kategorien auswählte – darunter die Stadtwerke Bad Nauheim in der Kategorie „Kommunale Energiewirtschaft“.

 

 

 Bildunterschrift: Geschäftsführer Dr. Thorsten Reichel freut sich über die Verleihung des VKU-Innovationspreises

Weiterlesen …

Trinkwasser ist ein knappes Gut – auch in Bad Nauheim

Bad Nauheim. „Für uns in Deutschland ist es selbstverständlich, dass alles, was wir unbedingt zum Leben brauchen, immer verfügbar ist, wie Strom und Trinkwasser“, sagt Dr. Thorsten Reichel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, am Tag der Daseinsvorsorge (23. Juni). Dabei werde leicht vergessen, dass es sich um knappe Güter handele, das gelte insbesondere für Wasser. Den Tag für die Daseinsvorsorge nimmt er zum Anlass, an die Verbraucherinnen und Verbraucher zu appellieren, sorgsam und sparsam mit Trinkwasser umzugehen. „Wasser ist in einem ewigen Kreislauf. Es erneuert sich nicht und durch den Klimawandel gibt es auch in unseren Breitengraden partiell schon Knappheit“, erläutert er die Situation. Die Grundwasserspiegel sind auch in unserer Region durch die trockenen, heißen Sommer bereits abgesunken. Dass das kostbare Gut im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bad Nauheim in bester Qualität zur Verfügung stehe, sei das Ergebnis verantwortungsbewusster Beschäftigter und kontinuierlicher Investitionen. „Wir müssen trotzdem mit den Ressourcen haushalten und es sehr bewusst und sparsam einsetzen“, erläutert der Stadtwerke-Chef. „Für den Garten zum Beispiel und das Autowaschen sollten wir besser kein Trinkwasser, sondern Regenwasser verwenden, das wir in Tonnen oder Zisternen aufgefangen haben“, meint er. Er bittet die Bad Nauheimer Bürgerinnen und Bürger Trinkwasser wertzuschätzen.

Die Zeichen stehen auf „gelb“

Das Bad Nauheimer Wasser wird überwiegend von der Oberhessischen Versorgungsbetriebe AG (OVAG) bereitgestellt. Diese haben Anfang des Jahres bereits eine Wasserampel als Frühwarnsystem für den Wetteraukreis eingeführt. Damit informiert die OVAG als vorgelagerter Trinkwasserlieferant die Stadtwerke Bad Nauheim über die Trinkwasserverfügbarkeit – aktuell und vorausschauend für drei Monate. „Bis August steht unsere Ampel auf gelb. Das bedeutet, dass wir derzeit eine mäßige Wasserverfügbarkeit haben“, erklärt Dr. Thorsten Reichel und ergänzt: „Die Stadtwerke Bad Nauheim arbeiten stets an einem langfristigen Wasserkonzept und möchten auch künftig die sichere Versorgung mit dem Lebensmittel Nummer 1 gewährleisten.“ Daher bittet der Stadtwerke-Chef um die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger: „Wir alle zusammen können etwas bewirken und unsere Wasserampel wieder auf grün lenken, indem wir Trinkwasser mit Bedacht nutzen. Der Bau von Zisternen ist empfehlenswert.“ Lediglich 4 Prozent des täglichen Wasserverbrauchs eines Durchschnittsbürgers in Deutschland werden zum Trinken und für die Zubereitung von Essen verwendet. 36 Prozent werden für die Körperhygiene, 27 Prozent für die Toilettenspülung und der Rest zum Spülen, Wäschewaschen, Putzen, Garten bewässern und Ähnlichem benutzt. „Für die Gartenarbeit braucht es kein Trinkwasser“, betont er.

Blaue Gießkannen als Anreiz

„Regenwasser schmeckt mir!“ steht auf den blauen Gießkannen, die von den Stadtwerken Bad Nauheim aktuell verlost werden. „Wichtig ist uns, die Bad Nauheimer zu sensibilisieren, wie wertvoll unser Trinkwasser ist“, informiert er. 25 dafür passende Gießkannen verlosen die Stadtwerke Bad Nauheim online.

 

Kleine Maßnahmen mit großem Erfolg: 8 Tipps zum Wassersparen

1. Duschen statt Baden spart im Schnitt 50 Liter Wasser pro Körperpflege.
2. Ein tropfender Wasserhahn ist reiner Trinkwasserverbrauch, besser schnell reparieren lassen.
3. Wasch-/Geschirrspülmaschinen voll auslasten
4. Wasser bei der Körperreinigung nicht unnötig und ungenutzt laufen lassen
5. Undichte Armaturen reparieren
6. In Trockenzeiten Rasen etc. nicht oder nur abends gießen, Regenwasser zur Gartenbewässerung nutzen, Zisterne bauen
7. Wassersparende Armaturen einsetzen, z.B:
- 6-l-WC-Spülkasten mit Unterbrechertaste und abgestimmten WC-Becken,
- Einhebelmischarmaturen, Thermostatarmaturen, Perlatoren,
- Durchflussbegrenzer
8. Auto in Waschanlagen mit Waschwasserwiederverwendung waschen

 

 

Weiterlesen …

Schreiben Sie uns auf WhatsApp

Ab sofort können Sie uns über WhatsApp erreichen.

Alle weiteren Info's finden Sie hier: